Österreichische Crowdfunding-Plattformen im Januar 2018

Das Crowdfunding-Bewegung in Österreich hat sich im Januar 2018 im Vorjahresvergleich deutlich entwickelt.

Die aktuelle Marktstatistik von CrowdCircus zeigt ein Wachstum im Vorjahresvergleich von über 40%.

Allein im Januar 2018 wurden Crowd-Investitionen in Höhe von rd. EUR 3,1 Mio getätigt.

Dabei standen Investitionen in Immobilienprojekte deutlich im Vordergrund. Weit über 80% des Volumens entfielen auf solche Immobilien-Projektfinanzierungen.

Crowdfunding bleibt ein spannender und zukunftsträchtiger Markt.

Die Marktbreite an Plattformen, insbesondere aber auch an Investitionsmöglichkeiten nimmt weiter zu.

Trotzdem muss natürlich jeder einzelne Investor für sich entscheiden, ob ein Investment in ein Crowdfunding Projekt unter Risiko-Rendite-Gesichtspunkten und vor dem Hintergrund der persönlichen Risikotragfähigkeit und Risikobereitschaft als Investitionsprodukt geeignet ist.

Ich selbst habe bereits einige Erfahrungen mit diesem Produkt gesammelt, auch im Januar 2018.

Gerne verweise ich auf den Beitrag mit den genauen Zahlen:

Österreichische Crowdfunding-Plattformen im Januar 2018

Siehe hierzu auch einen anderen Beitrag, in dem ich Bezug nehme auf die erwartete Entwicklung im Crowdfunding aus der Sicht einer deutschen Plattform:

Crowdfunding: Rückblick und Ausblick aus der Sicht von Zinsland

Viele Grüße

Andreas

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Fintech Lendico geht in die Hände einer traditionelle Bank

ING Diba kauft Firmenkunden-Fintech Lendico

Diesen Artikel habe ich gestern gelesen und für Dich verlinkt.

Was schließe ich aus der damit verbundenen Aussage?

Eine traditionelle, international tätige Großbank kauft ein deutsches Fintech-Unternehmen. Das ist für mich ein starkes Signal. Warum?

Bei diesem Fintech-Unternehmen handelt es sich um eine Plattform, die so genannten P2P Kredite, hier ausschließlich Firmenkundenkredite vertreibt.

Dabei war sie bislang noch nicht extrem erfolgreich. Ich selbst habe mich mit dem P2P Kreditmarkt schon intensiv beschäftigt. Dabei ist mit Lendico zwar aufgefallen, aber nicht sonderlich positiv und auch nicht ausgesprochen erfolgreich.

Umso verwunderlicher für mich, dass ING sich diese P2P Plattform jetzt zu schnappen scheint.

Als Investor in P2P Plattformen zeigt mir das Vorgehen von ING aber das Folgende: ING schätzt diese P2P Plattformen als echte Konkurrenten. Augenscheinlich traut sich die Bank aber nicht selbst zu, zügig eine vergleichbare Plattform aufzubauen. Lieber kauft sie eine bereits bestehende P2P Plattform auf.

Andere P2P Plattformen in Europa sind meines Erachtens erfolgreicher, besser und zukunftsträchtiger. Auf diese anderen P2P Plattformen setze ich eher. Und ich bin noch zuversichtlicher, dass diese P2P Plattformen sich auch gegen große Banken durchsetzen können.

Dies einfach aus dem Grund, weil ihr Geschäftsmodell ganz allgemein und ihr Operating Modell ganz konkret so gut und so zwingend ist, dass ihnen die Kundengelder immer stärker zufließen werden – von Seiten der Investoren. Die Plattformen werden aber auch auf der anderen Seite weiterhin und zunehmend Kreditnehmer anziehen, die sich der nachhaltigen Vorteile dieser P2P Plattformen bewusst werden.

Mein persönliches Ergebnis:

P2P Plattformen sind Fintechs, die zukunftsfähig sind und den traditionellen Banken in der Zukunft massiv Wasser und Kreditvolumen wegnehmen werden. Sie sind als Finanzintermediär einfach effizienter, besser und schneller.

Investitionen in P2P Kredite sind zwar im Vergleich zu vielen anderen Geldanlagen deutlich riskanter – allerdings aber auch erheblich ertragreicher. Das Risiko-Rendite-Profil erscheint mir persönlich aber weiterhin so attraktiv, dass diese Geldanlage in meinem Vermögensanlagemix einen gewissen Anteil erhält – und beibehält.

Aktuelle Analysen der P2P Kreditplattform Bondora

Datenauswertungen der P2P Kreditplattform Bondora

Die P2P Plattform Bondora hat eigene aktuelle Daten veröffentlicht zur Performance der Kreditportfolien der über die Plattform finanzierbaren Länder.

Es handelt sich ausschließlich um von Bondora durchgeführte Berechnungen. Dabei werden erwarteten und tatsächlichen Nettoerträge der Investitionen nach Land, Jahr und Quartal betrachtet. Nach Angaben von Bondora weist das jeweils letzte Quartal fast immer eine höhere Rendite, da die Kredite erst kurz vorher ausgegeben wurden und zu diesem Zeitpunkt der Zinsanteil einen hohen Prozentsatz der gesamten Zahlung ausmachte. Daher sind Daten, die bereits über 12 Monate alt sind, aussagekräftiger.

Den Zahlen werden drei verschiedene Farben gegeben: Hellorange repräsentiert weniger als 50 ausgegebene Kredite, hellblau 51 – 200 und weiß 201+. Dadurch können Anomalien wie hohe Volatilität bei niedrigen Risikoeinstufungen erkannt werden.

Von P2P Plattform Bondora hervorgehobene Kernpunkte der aktuellen Analyse

  • In allen Ländern war das erste Quartal von 2016 mit 16,22% und 2,49% über dem Zielwert jenes mit der bisher besten Wertentwicklung.
  • Die häufigste Risikoeinstufung von in Spanien vergebenen Krediten war in der Vergangenheit „HR“, wobei seit Q2 2015 nichts über einem C-Rating lag (was insgesamt unter einer Anzahl 50 Krediten lag).
  • Mit „C“ bewertete Kredite aus Estland sind die Einzigen, die seit 2015 in jedem aufeinanderfolgenden Quartal mit einer Stückzahl von über 200 ausgegeben wurden.

Erwartete und tatsächliche Nettorenditen für die P2P Kredite auf Jahresbasis

Über alle Länder und Risikoeinstufungen hinweg wurde im Jahr 2010 die höchste Nettorendite von 29,72% erzielt. Die neuesten Daten zeigen fast immer eine hohe Rendite, da die Kredite erst vor Kurzem ausgegeben wurden und zu diesem Zeitpunkt der Zinsanteil einen hohen Prozentsatz der gesamten Zahlung ausmacht. Ältere Daten, zum Beispiel 2009 – 2012, weisen die höchste Rendite auf, da Kredite aus diesem Zeitraum immer noch einen Cashflow aus Rückzahlungen erhalten können.

portfolio-performance-yearly-january-2018

Zusammenfassung

Man sieht hier sehr schön, wie die Renditen auf der P2P Plattform in allen Ländern (Estland, Spanien, Finnland) über die Jahre sukzessive zurückgegangen sind.

Trotzdem ist das Zinsniveau aus deutscher Perspektive immer noch vergleichsweise hoch.

Leider ist nicht ersichtlich, ob es sich bei den ausgewiesenen Renditen um risikoadjustierte Renditen handelt oder nicht.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass es sich hier um – im Risikosinne – Bruttorenditen handelt, das heißt Rendite, die Ausfälle von einzelnen Kreditnehmern noch nicht einpreisen.

Die tatsächliche Rendite in den einzelnen Jahresscheiben nach Risikokosten (und vor Steuern) wird daher deutlich niedriger sein.

Es bleibt weiterhin zu sagen, dass die Renditechancen durch Investments auf der P2P Kreditplattform von Bondora auf der Basis der vorgestellten Daten unverändert hoch sind – wenngleich auf niedrigerem Niveau als in früheren Jahren.

Trotzdem stehen den hohen Renditechancen natürlich auch entsprechend hohe Kreditausfallrisiken gegenüber, denen sich jeder Investor bewusst werden sollte.

Bist Du daran interessiert, Dich intensiver mit der Bondora P2P Plattform zu beschäftigen, schau Dir die P2P Plattform doch einfach mal unverbindlich und kostenlos an:

Bondora*Bondora

Ich freue mich über Dein Feedback zu Deinen eigenen Erfahrungen mit Bondora.

Ich selbst bin bisher mit der Performance meines Portfolios auf der P2P Kreditplattform zufrieden und werde Dir auch weiterhin über meine P2P Aktivitäten berichten.

Wenn Du Fragen oder Anmerkungen hast, melde Dich gerne direkt bei mir.

Viele Grüße

Andreas@derfinanzstratege.de

 

Einen weiteren Blogpost zum Thema P2P und Bondora findest Du unter folgendem Link:

Wie kannst Du anfangen bei Blondora zu investieren.

 

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Crowdfunding – Rückblick und Ausblick aus der Sicht von Zinsland

In einem kurzen Interview, das ich unten verlinkt habe, gibt der Gründer und Geschäftsführer von Zinsland einen kurzen Einblick in aktuelle Themen, welche die Immobilien-Crowdfunding-Plattform Zinsland beschäftigt.

Als Finanzstratege bin ich natürlich stets interessiert an möglichst breit aufgestellten Marktmeinungen. Dadurch bilde ich mir eine eigene Einschätzung und kann meine finanziellen Strategien, die Leitplanken meiner Investments entsprechend darauf ausrichten.

Zu diesen beobachteten Meinungen des Marktes gehören natürlich auch die Strukturierer von Finanzanlageprodukten, beispielsweise Plattformen wie Zinsland. Wie sehen diese Marktteilnehmer die aktuellen Märkte? Wie waren sie mit 2017 zufrieden und was haben sie sich für 2018 vorgenommen?

Zusammenfassend finde ich als Privatinvestor folgende Aspekte aus dem Interview besonders interessant:

Regulierung

Ich bin kein großer Fan von Überregulierung. Trotzdem sind Marktstandards sinnvoll. Diese Marktstandards kann der Markt für sich selbst bilden. Wenn dies nicht funktioniert, muss eine staatliche Behörde mit Regulierungsmaßnahmen eingreifen.

Gerade um mehr Sicherheit und Verlässlichkeit für Anleger in diesem noch recht jungen Markt zu bieten, sind einheitliche und nachvollziehbare Marktstandards sinnvoll.

Hierzu werden sich die Plattformen sicher auch in 2018 weitere Gedanken machen müssen. Gleichzeitig werden die Marktteilnehmer, Investoren und Aufsichtsbehörden die Entwicklungen auf den Märkten weiter verfolgen.

Transparenz und Qualität

Produkte der Crowdfunding-Plattformen müssen qualitativ hochwertig sein und transparent ausgestaltet werden. Dazu gehört Klarheit über das Chancen-/Risikoprofil wie auch über die Projekte selbst, die in die angebotenen Produkte hineinstrukturiert werde.

Ich höre immer wieder von einzelnen Personen, dass diese Produkte den Anlegern angedient werden zu Zinssätzen, zu denen professionelle Anleger kein Geld bereitstellen würden. Diese augenscheinlich noch bestehende Unsicherheit muss potenziellen Anlegern noch stärker genommen werden. Das heißt die Fairness der Verzinsung für das eingegangene Risiko muss noch besser erklärt werden.

Vielleicht ist auch eine noch bessere Quantifizierung des Risikos – im Verhältnis zum erzielbaren Ertrag – eine weitere Transparenz- und Qualitätsstufe, welche die Produkte noch erreichen müssen, um eine noch breitere Marktabdeckung zu erreichen.

Ausblick

Zinsland war mit ihren Aktivitäten in 2017 zufrieden. Für 2018 gehen sie von einem weiteren Wachstum aus. Ihre besicherten Finanzanlageprodukte wollen sie weiter ausbauen.

Wie ist Deine Sicht auf die Crowdfundingmärkte 2017 und Dein Ausblick für 2018?
Hast Du Zinsland oder ähnliche Plattformen schon mal genutzt?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

Viele Grüße

Dein

Andreas@derfinanzstratege.de

Hier der Link zum Beitrag:

https://crowdcircus.com/de/blog/crowdfunding-jahresrueck-und-ausblick-zinsland-im-interview

 

ICOs – was ist ein ICO ? Ein neues Thema aus der Blockchain

ICO – das heißt Initial Coin Offering.

Dieser Begriff ist abgeleitet aus dem klassischen Begriff aus dem Kapitalmarkt – dem IPO, das heißt: Initial Public Offer. Bei einem IPO bringt ein Unternehmen Aktien an den Kapitalmarkt und verkauf diese an interessierte Investoren.

Investoren können also Aktien, mithin Anteile am Unternehmen gegen Geld erwerben. Damit erhalten sie die Chance, an der künftigen Entwicklung des Unternehmens zu partizipieren, bspw. durch Wertsteigerungen der Aktie an der Börse oder durch die Ausschüttung von laufenden Gewinnen, an der Börse Dividenden genannt.

ICOs als neue Instrumente aus dem Kryptowährungsbereich.

Das ICO ist demgegenüber eine ganz neue Entwicklung, die aus dem Kryptowährungsbereich entspringt. Hier werden von Unternehmen – in der Regel Startup-Unternehmen aus dem Technologie-Bereich – so genannte Coins emittiert. Diese Coins können gegen Geld erworben werden. Mit diesen Coins erwirbt der Investor aber keine rechtlichen Anteile am Unternehmen – wie bei einer Aktie – sondern sie erhalten vielmehr ein Versprechen des Emittenten, dass diese Coins künftig im Wert steigen werden, beispielsweise dadurch, dass diese Coins künftig für bestimmte Aktivitäten im Kryptowährungsbereich, d.h. durch Nutzung der Blockchain-Technologie, bpsw. mit Hilfe der derzeit wichtigsten Blockchain-Währung Bitcoin, eingesetzt werden können. Dadurch sammeln diese Startups Finanzmittel ein, um ihre technischen Produkte weiterentwickeln zu können.

In 2017 gab es eine Reihe solcher ICOs, die auch erfolgreich waren. Der Erfolg kam maßgeblich auch daher, dass insbesondere im Jahr 2017 die Blockchain-Technologie – insbesondere die Bitcoin, als bekannteste Anwendung aus der Blockchain-Welt, unglaubliche Preissteigerungen erfahren hat.

Ob es mit den ICO weiter geht?

Ob ich darauf setzen würde? Eher nicht, ich würde es auch niemandem empfehlen, der eine etwas konservativere Anlagestrategie fährt.

Trotzdem handelt es sich um eine interessante Entwicklung an den internationalen Geldsammelplätzen – seien es nun klassische Börsen, neu entstehende P2P- und Crowdfunding-Plattformen oder auch Krypto-Börsen.

Ich werde diese Entwicklung weiter neugierig verfolgen – und sicher wird auch eine erfolgreicher Kern dieser Entwicklungen irgendwann auch mal state-of-the-art werden, das heißt ein ganz normales Unterfangen im Finanzuniversum.

Viele Grüße

Andreas@derfinanzstratege.de

P.S. anbei der Artikel, den ich hierzu interessant finde:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10168832-investitionen-startups-icos-zukunft-crowdinvesting

P.P.S. und ein allgemeiner themennaher Blogpost zum Thema Blockchain:

Was ist Blockchain?

 

Passives Einkommen aus dem Bloggen – geht das ?

Vermutlich ja.  Denn ich habe schon häufiger davon gelesen, dass das Bloggen als passive Einkunftsquelle genannt wird. Und es ist ja auch nicht komplett abwegig. Es gibt zum Beispiel Affiliate Links, Werbebanner, Kooperationen mit Unternehmen, die einem Blogger Einnahmen ermöglichen.

Trotzdem würde ich meine Finanzstrategie grundsätzlich nicht auf der Möglichkeit aufbauen, Einkommen aus dem Bloggen zu generieren. Vielleicht ist es aber ein schönes kleines Zubrot für den einen oder anderen.

Jedenfalls möchte ich nachfolgend einige persönliche Antworten auf Fragen zu diesem Thema geben.

Womit darf Geld verdient werden?

Grundsätzlich sehe ich hier für den Blogger keine Grenzen, im Rahmen des gesetzlich Erlaubten, Geld zu verdienen. Das können – wie einleitend bereits angedeutet – Affiliate Links ein oder auch Werbebanner oder Kooperationen mit Dienstleistern. Weitere Möglichkeiten sind E-Books, Online-Kurse oder Coachings. Letztlich ist es  aber die Sache des einzelnen Bloggers, mit seinem guten Namen für diese Einkunftsquellen zu stehen und diese zu verteten.

Wie sollte das Verhältnis von (kostenlosen) Inhalten zu Werbung sein?

Wenn die Werbung nervt, liest keiner mehr den Blog. Daher sollte der Blog von sinnvollen und inhaltlich starken Einträgen geprägt sein. Wenn dann noch Werbung im Hintergrund geschaltet wird oder Affiliate Links eingebettet sind, wird das den Leser bei gutem und informativem Content nicht stören.

Ist es in Ordnung Werbebanner auf der Seite einzubauen? Wie viel darf es maximal sein?

Ja, das ist in Ordnung. Der Blog sollte aber nicht zugekleistert sein mit Werbebannern. Wenn am Rand des Textes das eine oder andere Werbebanner hinterlegt ist, so what? Auch hier gilt, was ich schon sagte: wenn der Inhalt interessant ist, wird sich an einem solchen Werbebanner niemand aufhalten oder darüber aufregen.

Dürfen eigene Produkte über die Seite vertrieben werden?

Na klar. Das ist doch selbstverständlich!

Dürfen andere Produkte oder Dienstleistungen mit Affiliate-Links* beworben werden?

Auch hier ein klares Ja von meiner Seite. Warum auch nicht? Wenn Du diese Produkte mit gutem Gewissen bewerben kannst und diese auch im persönlichen Gespräch empfehlen würdest, spricht aus meiner Sicht gar nichts dagegen.

Sollte das irgendwie gekennzeichnet werden? Wie transparent sollte damit umgegangen werden?

Ich empfehle Dir stets die Kennzeichnung von Werbung. Volle Transparenz unterstützt die Glaubwürdigkeit Deines Blogs.

Wie sieht es mit gesponserten Artikeln aus? Ist es in Ordnung, wenn es von vornherein klar ist, dass dafür Geld bezahlt wurde und dadurch ein möglicher Interessenskonflikt bestehen könnte?

Wenn Du die Werbung als solche kennzeichnest, sehe ich da kein Problem, daher auch keinen Hinderungsgrund für Deine Veröffentlichung im Blog.

Zusammenfassung

Die von mir beantworteten Fragen kommen von Dominik, der die Blogparade „Dürfen Blogger Geld verdienen?“ ins Leben gerufen hat.

@Dominik, vielen Dank für Deinen Aufruf, dem ich gerne nachgekommen bin.

Im Ergebnis kommt von meiner Seite ein klares „Ja“ auf Deine Frage, ob Blogger Geld verdienen dürfen. Blogger sollten ihre Werbemaßnahmen kennzeichnen, um für Transparenz zu sorgen. Guter Content darf aber auch gerne etwas kosten, und sei es mittels bezahlter Werbung.

Wie siehst Du das, lieber Leser?

Ich freue mich auf alle Kommentare, Meinungen und Feedback.

Viele Grüße

Dein

Andreas@derfinanzstratege.de

Aktuelle Unruhe an den Börsen.

Meine Empfehlung: 

Ruhe bewahren.

Ganz offensichtlich kommt es derzeit zu der ersten größeren Korrektur an den internationalen Börsen im Jahr 2018.

Diese Korrektur fällt auch im Vergleich zu den kleinereren Korrekturen der letzten Jahre verhältnismäßig umfangreich aus. Dies kann auch dem Tatbestand geschuldet sein, dass die Börsen gerade in den letzten Wochen auch nochmal deutlich angezogen haben.

Die Situation an den internationalen Kapitalmärkten – und noch wichtiger – in der internationalen Wirtschaft, hat sich aber grundlegend nicht verändert.

Nun wird ganz aktuell als Begründung immer wieder herangezogen, dass die Zinsen steigen werden. Na gut, diese grundsätzlich Erkenntnis ist schon seit geraumer Zeit im Markt, und niemand hatte es interessiert. Dass die Zinsen auf absehbare Zeit wieder steigen müssen war klar. Und dass die Amerikaner damit anfangen werden, wird schon seit einem Jahr diskutiert.

Warum dann gerade jetzt der Einbruch ?

Wie so oft an den Börsen ist diese Entwicklung sicher auch ein wenig psychologisch getrieben. Es gibt Gewinnmitnahmen, es gibt die grundsätzliche Besorgnis am Markt (schon seit geraumer Zeit), wann die große Party mit ständig neuen Höchstkursen an den internationalen Börsen vorläufig vorbei ist. Und vielleicht ist es ja auch so.

Allerdings glaube ich, es wäre jetzt die falsche Entscheidung, aus Aktien als langfristige Finanzanlage raus zu gehen.

Aber letztlich ist das immer eine persönliche Einzelfallentscheidung, vor dem Hintergrund der persönlichen Finanzstrategie.

Wie wirst Du mit der aktuellen Entwicklung an den Börsen umgehen?

Ich wünsche Dir bei Deiner Entscheidung gute Nerven und ein gutes Händchen.

Ich freue mich in jedem Fall über Dein Feedback und Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

 

Hier der Artikel von heute aus der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/dax-jetzt-fallen-auch-in-deutschland-die-aktienkurse-15434865.html?utm_content=Mailing_12172149&utm_medium=email&utm_source=Frankfurt+Business+Media&utm_campaign=06-02-2018+FINANCE+Daily+Newsletter%2C+06.02.2018