Crowdfunding – Rückblick und Ausblick aus der Sicht von Zinsland

In einem kurzen Interview, das ich unten verlinkt habe, gibt der Gründer und Geschäftsführer von Zinsland einen kurzen Einblick in aktuelle Themen, welche die Immobilien-Crowdfunding-Plattform Zinsland beschäftigt.

Als Finanzstratege bin ich natürlich stets interessiert an möglichst breit aufgestellten Marktmeinungen. Dadurch bilde ich mir eine eigene Einschätzung und kann meine finanziellen Strategien, die Leitplanken meiner Investments entsprechend darauf ausrichten.

Zu diesen beobachteten Meinungen des Marktes gehören natürlich auch die Strukturierer von Finanzanlageprodukten, beispielsweise Plattformen wie Zinsland. Wie sehen diese Marktteilnehmer die aktuellen Märkte? Wie waren sie mit 2017 zufrieden und was haben sie sich für 2018 vorgenommen?

Zusammenfassend finde ich als Privatinvestor folgende Aspekte aus dem Interview besonders interessant:

Regulierung

Ich bin kein großer Fan von Überregulierung. Trotzdem sind Marktstandards sinnvoll. Diese Marktstandards kann der Markt für sich selbst bilden. Wenn dies nicht funktioniert, muss eine staatliche Behörde mit Regulierungsmaßnahmen eingreifen.

Gerade um mehr Sicherheit und Verlässlichkeit für Anleger in diesem noch recht jungen Markt zu bieten, sind einheitliche und nachvollziehbare Marktstandards sinnvoll.

Hierzu werden sich die Plattformen sicher auch in 2018 weitere Gedanken machen müssen. Gleichzeitig werden die Marktteilnehmer, Investoren und Aufsichtsbehörden die Entwicklungen auf den Märkten weiter verfolgen.

Transparenz und Qualität

Produkte der Crowdfunding-Plattformen müssen qualitativ hochwertig sein und transparent ausgestaltet werden. Dazu gehört Klarheit über das Chancen-/Risikoprofil wie auch über die Projekte selbst, die in die angebotenen Produkte hineinstrukturiert werde.

Ich höre immer wieder von einzelnen Personen, dass diese Produkte den Anlegern angedient werden zu Zinssätzen, zu denen professionelle Anleger kein Geld bereitstellen würden. Diese augenscheinlich noch bestehende Unsicherheit muss potenziellen Anlegern noch stärker genommen werden. Das heißt die Fairness der Verzinsung für das eingegangene Risiko muss noch besser erklärt werden.

Vielleicht ist auch eine noch bessere Quantifizierung des Risikos – im Verhältnis zum erzielbaren Ertrag – eine weitere Transparenz- und Qualitätsstufe, welche die Produkte noch erreichen müssen, um eine noch breitere Marktabdeckung zu erreichen.

Ausblick

Zinsland war mit ihren Aktivitäten in 2017 zufrieden. Für 2018 gehen sie von einem weiteren Wachstum aus. Ihre besicherten Finanzanlageprodukte wollen sie weiter ausbauen.

Wie ist Deine Sicht auf die Crowdfundingmärkte 2017 und Dein Ausblick für 2018?
Hast Du Zinsland oder ähnliche Plattformen schon mal genutzt?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

Viele Grüße

Dein

Andreas@derfinanzstratege.de

Hier der Link zum Beitrag:

https://crowdcircus.com/de/blog/crowdfunding-jahresrueck-und-ausblick-zinsland-im-interview

 

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Ein Gedanke zu „Crowdfunding – Rückblick und Ausblick aus der Sicht von Zinsland

  1. Pingback: Österreichische Crowdfunding-Plattformen im Januar 2018 – Der Finanzstratege.

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