Niemand ist schlauer als der Markt.

Eugene Fama hat den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften unter anderem für die Feststellung erhalten, dass Märkte effizient sind und damit immer recht haben.

Zugleich stellt er fest, dass Märkte grundsätzlich auch nicht überlistet oder geschlagen werden können.

Demzufolge haben alle Fondsmanager, die in einem Jahr mit Ihrem Fonds eine bessere Rendite als der jeweilige Referenzmarkt erwirtschaftet haben, nach dieser Definition einfach Glück gehabt.

Strukturell und dauerhaft besser zu sein als der Markt ist vergleichbar mit einem wieder und wieder durchgeführten Wurf einer Münze – und ständig kommt Kopf. Das kann passieren – muss aber nicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, sinkt mit jedem weiteren Münzwurf.

Einen interessanten Beitrag mit einem Interview von Eugene Fama findet sich hier:

Niemand ist schlauer als der Markt.

Welche Konsequenz ziehst Du für Dich aus dieser wissenschaftlich fundierten Erkenntnis?

Bei Investments in Unternehmensbeteiligungen spricht viel dafür, in ETFs zu investieren, die bestimmte Märkte abbilden und zugleich niedrige Kosten haben. Zumindest deutlich niedrigere Kosten als aktiv gemanagte Fonds, die ohnehin den Markt auf Dauer nicht schlagen können.

Wie stehst Du zu diesen Thema ?

Ich freue mich auf Deinen Beitrag.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

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2 Gedanken zu „Niemand ist schlauer als der Markt.

  1. Christian, Küchenereignisse

    „Den Markt zu schlagen“ womit meist gemeint ist, den Aktienindex einer Börse zu schlagen, ist allerdings schwer. Es gibt halt welche, die können, andere können nicht. Warren Buffett hat ihn meist geschlagen… hierbei einfach von Glück zu sprechen, ist schon bissl provokant gesprochen, für einen Nobelpreisträger für Ökonomie. Übrigens Warren Buffett empfiehlt wie Eugene Fama in einen Indexfond zu investieren, der den S&P abbildet, für all jene, die sich nicht jeden Tag mit der Vermögensanlage beschäftigen wollen.

    Wenn alle Aktien grosso modo anziehen, kann man leicht Geld verdienen, manche mehr, manche weniger. Das Geschick zeigt sich, wenn sich was am Horizont zusammenbraut. Noch wenige Monate, dann haben wir die längste Hausse aller Zeiten. Ob das so bleiben wird? Zinsanstieg USA. Ölpreis hat sich auch, wider Erwarten, aus dem 40/60 $ Band verabschiedet, beides waren bisher Vorzeichen großer Abwärtsbewegungen.

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  2. Andreas

    Ich gebe Dir Recht – die Abbildung von Indizes macht es für den Anleger einfacher, von den Entwicklungen am Aktienmarkt zu profitieren. Wenn die Märkte runtergehen, ist dieser Anleger genauso dabei. Langfristiges buy-and-hold-Investment kann aber gegen solche Begegungen weitgehend isolieren. Und den Wenigsten ist es eben möglich, sich positiv vom Markt abzusetzen.

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