Durchgehende Anwesenheit als Leistungsmerkmal.

Kürzlich las ich einen Artikel über eine Investmentbank-Boutique, von der ich bis dato noch nie gehört hatte: Moelis, siehe anbei:

Moelis – Die Bank, in der niemand schläft.

Offenkundig gingen viele Errungenschaften und Erkenntnisse der Mitarbeiterführung und der Unterstützung von Mitarbeitern für eine effiziente und effektive Arbeitsweise an dieser Mannschaft vorbei.

Was hältst Du denn davon?

Ich persönlich halte gar nichts davon, Mitarbeiter nach Anwesenheit zu bewerten. Schon gar nicht halte ich es für sinnvoll, Mitarbeiter so lange an ihrem Arbeitsplatz zu halten beziehungsweise – selbst wenn sie nicht am Arbeitsplatz sind – zu erwarten, dass sie auch von zu Hause weiterarbeiten und stetig verfügbar sind. Dies lässt sich heutzutage über Facetime (einem Tool ähnlich zu Skype) leicht nachverfolgen, denn es ist ersichtlich, wer online im Firmennetzwerk verfügbar ist.

Mitarbeiter können nicht vernünftig und sinnvoll arbeiten, wenn sie keine Ruhepausen haben und keine Gelegenheit bekommen, irgendwann mal von der Arbeit abzuschalten – und die Akkus wieder aufzuladen.

Letztlich ist diese Company für mich ein abschreckendes Beispiel, wie ein Arbeitgeber es nicht machen sollte. Und jeder Arbeitnehmer in Unternehmen, die eine solche Firmenkultur leben, sollte schnellstmöglich die Reißleine ziehen.

Viele Grüße

Andreas

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Ein Gedanke zu „Durchgehende Anwesenheit als Leistungsmerkmal.

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