Archiv für den Monat Mai 2018

Schenkung. Was macht die Steuer?

Ich habe mich zuletzt etwas mit dem Thema Schenkung beschäftigt und folgenden interessanten Artikel dazu gefunden:

Schenkungsteuer – Freibetrag

Vielleicht hilft er Dir ja bei deiner persönlichen Strategie im Zusammenhang mit Schenkungen weiter.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

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Aktuelle Marktbeobachtungen.

Eine spannende Diskussion hat sich auf der Grundlage eines aktuellen Blogeintrags von Alex ( Rente mit Dividende) entfaltet:

Rente mit Dividende – Update April 2018

Dort wird insbesondere sehr kontrovers zwischen der Anlagestrategie in Einzelaktien und der Strategie der Anlage in ETF diskutiert.

Ich fühle mich aber durch die intensive Diskussion und die vielen positiven Beiträge in Sachen Dividendenstrategie bestärkt in meiner persönlichen Anlagestrategie.
Ich komme historisch aus der Strategie, in Einzelwerte anzulegen mit dem Ziel, Kursgewinne zu erzielen. Dabei habe ich die 2000er Blase voll miterlebt, bin dann auf Fonds umgestiegen, dann auf ETFs.

Nun bin ich wieder bei den Einzelaktien gelandet (verkaufe aber meine ETFs nicht).

Bei den Einzelaktien verfolge ich auch ganz überwiegend eine Dividendenstrategie.

Mein Portfolio ist dem Portfolio von Alex aus Rente-mit-Dividende daher nicht unähnlich, wenngleich ich noch ein klein wenig größeres Gewicht auf eine höhere Marktkapitalisierung meiner Einzelwerte (im Durchschnitt) lege.

Dadurch decke ich mit meinen Einzelwerten inzwischen >10% des MSCI ACWI (gewichtet nach den Anteilen der Aktien im Index) – und das obwohl ich in Apple, Amazon und Google (noch) nicht investiert bin, die allein (zusammen mit Facebook) schon fast 10% des MSCI ACWI repräsentieren.

Langfristig würde ich aber grundsätzlich davon ausgehen, dass auch diese Werte, zuzüglich Facebook, ihre hohe Rentabilität auch in hohe Dividenden und hohes Dividendenwachstum weiterentwickelt.

Trotzdem ist für mich eine bereits seit langem bestehende Dividendenhistorie höher einzustufen in meiner Investmentbewertung.

Wie ist Deine Strategie ?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

Die P2P Kreditplattform Mintos hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2017 erstmals einen Gewinn erwirtschaftet.

Die P2P Kreditplattform Mintos hat in einer aktuellen Mitteilung veröffentlicht, dass die Gesellschaft drei Jahre nach der Markteinführung erstmals einen Jahresgewinn erzielt hat.

Im Jahr 2017 hat sich der Umsatz auf über 2,1 Mio. EUR mehr als vervierfacht und der Jahresüberschuss lag bei 196.000 EUR.

Im Jahr 2017 verzeichnete Mintos ein deutliches Wachstum und ist mit einem Marktanteil von 38 % laut AltFi Data Marktführer im Bereich Peer-to-Peer-Kredite in Kontinentaleuropa. Seit Gründung wurden kumulierte Investitionen von Investoren in Höhe von mehr als 660 Millionen Euro durchgeführt und es wird davon ausgegangen, dass die Höhe der finanzierten Kredite bis zum Jahresende 1 Milliarde Euro erreichen wird.

„Das vergangene Jahr war ein starkes Jahr für uns und wir haben uns international als einer der führenden Akteure etabliert. Wir freuen uns sehr, dass unser Geschäftsmodell funktioniert und wir in nur drei Jahren nach der Markteinführung die Gewinnzone erreicht haben, was heute nicht mehr so typisch für Startups ist“, sagt Martins Sulte, CEO und Mitgründer von Mintos.

Im Jahr 2017 wurden erhebliche Investitionen in Technologie, Mitarbeiter und Markt getätigt, was den Service für Investoren auf Mintos noch komfortabler macht. Im vergangenen Jahr wurde ein Devisenservice mit transparenten Wechselkursen und fairen Gebühren eingeführt, der es Anlegern ermöglicht, Geld zu geringeren Kosten als über Banken zu tauschen. Durch diese Wachstumsinvestition wuchs auch die Zahl der Investoren auf Mintos rasant. Bis Mai 2018 haben sich 58.000 Anleger dem Marktplatz angeschlossen, und Mintos rechnet damit, bis zum Jahresende 100.000 Anleger zu erreichen.

Derzeit hat Mintos drei Büros mit 50 Mitarbeitern in Riga, Warschau und Mexiko-Stadt, in naher Zukunft kommen Büros in Brasilien, Russland und Südostasien hinzu. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt werden.

„…. für uns ist Wachstum im Moment wichtiger als ein profitables Geschäft zu werden. Mit dem nachgewiesenen Erfolg unseres Geschäftsmodells werden wir weiter in Technologie und Produkt investieren und unsere Mitarbeiterzahl bis zum Jahresende verdoppeln. Damit können wir unserer Mission, den freien und effizienten Kapitalverkehr weltweit mit Hilfe von Technologie zu ermöglichen, Schwung geben“, sagt CEO und Migründer von Mintos, Martins Sulte.

Mintos´Strategie ist ein ehrgeiziges, aber stetiges Wachstum – und damit eine nachhaltige Entwicklung. Nach den Prognosen für 2018 wird sich der Umsatz um das 2- bis 3-fache erhöhen. Im Jahr 2018 wird Mintos sich auf das Wachstum auf beiden Seiten des Marktes konzentrieren, indem die Investorennachfrage erhöht wird und das Kreditangebot von aktuellen und neuen Standorten durch den Ausbau der Investitionsmöglichkeiten auf dem Markt in Afrika, Lateinamerika und Südostasien ausbauen.

Diese große P2P Plattform hat nach einen Reifegrad und eine Größe erreicht, die durchaus ein gewisses Vertrauen der Stabilität und Kontinuität in diesem Wachstumsmarkt wecken darf. Wenn dann auch noch ein erster kleiner Gewinn erwirtschaftet wird, unterstützt es die vertrauensbildenden Maßnahmen in die Plattform weiter. Trotzdem musst Du Dir bewusst sein, dass dieses Wachstum und die bereits erreichten Ergebnisse keine Garantie für künftiges Wachstum oder Rentabilität ist. Auch eine solche Plattform hat ein relevantes Ausfallrisiko. Daher macht es unverändert Sinn, angedachte Investitionen breit zu streuen – sowohl zu streuen hinsichtlich der Kreditnehmer als auch hinsichtlich der genutzten Plattformen. Wenn Du Dir aber unter Risiko-Rendite-Gesichtspunkten sicher bist, dass Du eine P2P Plattform nutzen willst, kann Mintos durchaus zu den nutzbaren Plattformen gehören.

Wie siehst Du das?

Hast Du schon Erfahrungen mit Mintos oder anderen P2P Plattformen gemacht?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Börsenhandelsplätze in Deutschland

Unter dem beigefügten Link findest Du die deutschen Börsenhandelsplätze, auf denen Du regelmäßig deutsche und internationale Aktien kaufen und verkaufen kannst:

Börsenhandelsplätze in Deutschland

Warum ist das wichtig?

Wenn Du Dich mit Aktien beschäftigen möchtest, musst Du als Privatanleger auch wissen, wo Du welche Aktien herbekommen kannst.

Hierzu gibt es verschiedene „Eingangstore“. In Deutschland kannst Du dafür beispielsweise die deutschen Börsenplätze nutzen, die deutschen Regionalbörsen, die elektronische Börse XETRA oder andere Börsentrader wie Tradegate oder L&S.

Unterschiede zwischen diesen Börsenplätzen können im Wesentlichen in der Verfügbarkeit bestimmter Aktien bestehen, in den Spreads, die für die jeweiligen Aktien Angeboten werden (das heißt gestellte Kaufs- und Verkaufspreise) sowie in den Handelsgebühren, die von Börsenplatz zu Börsenplatz unterschiedlich sein können.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass in der elektronischen Börse XETRA das breiteste Handelsvolumen für die breit marktgängigen Titel – national wie international – zu angemessenen Spreads verfügbar sind.

Marktenge Titel, das heißt Titel, die nicht so oft gehandelt werden oder für die kein großes Volumen an Aktien am Markt verfügbar ist, können über bestimmte Regionalbörsen oder über die Börsenhändler Tradegate und L&S im Einzelfall leichter verfügbar sein.

Möchtest Du internationale Aktientitel erwerben, beispielsweise US-Aktien, kannst Du auch direkt an den dortigen Börsenplätzen handeln, zum Beispiel an der NASDAQ. Bitte beachte dann aber die teilweise deutlich höheren Handelsgebühren oder auch sonstige Gebühren, insbesondere auch abhängig davon, von welcher Bank / Online-Bank aus Du den Handel durchführen möchtest.

Ausländische Aktien kannst Du aber in der Regel auch gut in Deutschland erwerben auf den deutschen Handelsplätzen, zum Beispiel XETRA. Dies gilt zumindest für größere Unternehmen. Für kleine Spezialtitel bekommst Du aber möglicherweise an den jeweils lokalen Börsen bessere Preise gestellt. Das schaust Du Dir am Besten vorher an und vergleichst, bevor Du einen Kauf / Verkauf in Auftrag gibst.

Interessant zu wissen ist möglicherweise auch die Art der Verwahrung der Aktien im Rahmen Deiner Transaktionen. Handelst Du über eine deutsche Börse, werden Deine Ansprüche aus der Aktie über die deutsche Girosammelverwahrung verwaltet. Wenn Du in den USA beispielsweise an der NASDAQ direkt handelst, liegen Deine Ansprüche in der dortigen lokalen Sammelverwahrung. Auch hier bleibt es Dir überlassen, wie Du diese unterschiedliche Behandlung bewertest.

Am wichtigsten für eine Entscheidung über den richtigen Handelsplatz ist aber sicher der gestellte Preis – das heißt ein fairer Preis mit einem möglichst geringen Spread – und die Handelsgebühren, das heißt die Transaktionskosten, welche möglichst gering sein sollten.

Hast Du weitere Fragen zum Thema?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas