Archiv der Kategorie: Humankapital

Studie zur Geldanlage: die Deutschen trauen sich nicht.

Eine aktuelle Finanzwissen-Studie besagt, die Deutschen trauen sich nicht, Wertpapiere zu kaufen!

https://ifunded.de/de/blog/finanzwissen-studie-geldanlage/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=investoren-12.08.2018

Ist das wirklich so?

Es scheint so zu sein, denn die Aktienquote ist in Deutschland im Vergleich zu anderen entwickelten Ländern unterdurchschnittlich.

Dadurch verschenken die Deutschen aber auch Renditechancen, in Zeiten des Nullzinsniveaus.

Daher: nur Mut, Ihr Deutschen!

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Weitere Informationen und Erfahrungen  zum Thema Aktien findest Du hier:

https://wordpress.com/page/derfinanzstratege.wordpress.com/295

 

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Finanzwissen anhäufen – gewusst wie.

Hier ein Beitrag von Anette zum Thema Finanzwissen anhäufen:

https://blog.geldwert-finanz.de/kannst-du-doch-alles-im-internet-nachlesen/#comment-3575

Hallo Anette, danke Dir für Deinen Beitrag.

In der Tag geht es beim Wissen nicht nur um das Konsumieren, sondern viel mehr um das richtige Verdauern des vielfältigen Materials.

Und das Verdauen dauert natürlich eine gewissen Zeit, je nachdem wir kompliziert, bzw. leicht verdaulich die Materie ist.

Grundsätzlich gilt Finanzwissen als nicht ganz so leicht verdaulich für den untrainierten Magen, d.h. für den Nicht-Finanzexperten.

Daher will Magen und Gehirn gut vorbereitet sein.

Und es muss eine eigene Aktivität dahinter stecken, sonst bleibt nix hängen, sonst setzt man keine Muskelmasse an, sondern scheidet das Unverdauliche gleich wieder aus – ganz untechnisch gesprochen.

Daher ist es gut, sich mit den Finanzthemen regelmäßig zu beschäftigen – aber auch seine Konsequenzen und Aktivitäten daraus abzuleiten, sich ein System von Finanzstrategien aufzubauen.

Viele Grüße
Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Komplexität in unserer Zeit und ihre Bewältigung – einige Gedanken.

Diesen Beitrag auf dem blog von fyoumoney habe ich kürzlich gelesen und wie folgt kommentiert:

http://fyoumoney.de/unsere-obsession-mit-komplexitaet/#comment-1675

Hi Pascal,

heute morgen habe ich auf dem Weg zur Arbeit wieder einmal über dieses Thema nachgedacht.

Im Ohr hatte ich einen Podcast von einem Managementberater, der einmal mehr sagte, wir seien nun gerade in einer noch nie da gewesenen Zeit, Industrie 4.0, IoT, AI, etc. Alles würde sich ändern, die techologischen Entwicklungen würden alles verändern in einer nicht vorstellbaren Form, bla bla bla.

Und da ich schon mehr als 20 Jahre im Berufsleben stehe kann ich sagen: ich habe in den letzten mehr als 20 Jahren nie was anderes gehört.

Wir hatten immer herausfordernde Zeiten vor uns, immer war etwas unsicher, immer wurde gesagt, die neue Komplextität benötigt besondere Tools zur Bewältigung.

Aber im nachhinein war jede Zeit dann doch ganz normal verlaufen, und man denkt sich so in der Retrospektive: war da was? gab es eine Zeit vor dem iphone? gab es eine Zeit vor dem Internet?

Ich gebe Dir recht, die Komplexität unserer Zeit wird vielfach künstlich dahergeredet. Vieles wird künstlich kompliziert gemacht und kompliziert dargestellt – was es nicht müsste.

Die Dinge sind einfach da, die Zeit passsiert uns einfach, Entwicklungen geschehen und wir werden uns als Menschen darauf einstellen – manche cleverer, manche weniger clever, weil weniger reflektiert.

Meine Strategie: den Themen begegnen wie sie kommen, vorausschauend agieren, aber keine Angst haben vor künstlichem Komplexitäts-Dahergerede.

Stattdessen: Just Do It, tu es einfach!

In diesem Sinne,

Viele Grüße Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

4 Tage Woche

Hier ein aktueller Beitrag von Stefan und mein Kommentar dazu:

https://stefansboersenblog.com/2018/08/08/4-tage-woche/comment-page-1/#comment-2452

Hallo Stefan,

herzlichen Glückwunsch  zu Deiner Entscheidung. Ich bin gespannt, was Dein Chef dazu sagt. Er kann es Dir ja laut Gesetz nicht verbieten.

Bist Du denn Führungskraft? Ich selbst war mit Anfang 30 Führungskraft und hatte Lust, extrem viel zu Arbeiten und beruflich weiter zu kommen, d.h. nicht nur 40 Stunden Arbeitspensum, sondern deutlich mehr. Inzwischen bin ich 10 Jahre weiter, bin finanziell frei, arbeite aber trotzdem noch 5 Tage die Woche, habe allerdings meine Arbeitszeit auf „Normalniveau“ reduziert.

Durch die Reduktion um im Schnitt etwa 50% habe ich meine Aktivitäten in andere Bereiche ausgerichtet. Diese Entwicklung folgt der veränderten Interessenlage und dem, was mir wichtig ist, denn ich habe inzwischen 4 Kinder, bin sehr gesundheits- und fitnessbewusst geworden, beschäftige mich als jemand der sehr früh sehr viele Ziele mit viel Disziplin und Ausdauer erreicht hat, mit Psychologie und Motivation und lese immer noch sehr gerne und viel, zunehmend auch Biographien.

Allerdings denke ich über eine weitere faktische Reduzierung auf 4 Tage nach oder auf eine entsprechende Erhöhung meiner Urlaubstage, bei 5 Tage Woche. Weitere Reduktionen halte ich für denkbar, allerdings ist die Frage, wie sich das mit meiner Führungsfunktion vereinbaren lässt.

Als Führungskraft hast Du gefühlt immer das Problem, dass grundsätzlich wohl noch die Erwartungshaltung – von Mitarbeitern  und Firma – besteht, dass man stets da ist (auch Home Office könnte ich machen, nutze ich aber bislang selten, da jeden Tag Besprechungstermine vor Ort sind). Ich denke, wenn man als junger Mensch noch beruflich weiter kommen möchte, könnte eine Teilzeittätigkeit einer Karriere im Weg stehen. Aber das hängt sicher von der konkreten Tätigkeit und Aufgabenstellung ab, und ist vielleicht auch eher „klassisches“ Denken.

Ich werde Deine Erfahrungen in jedem Fall mit Interesse verfolgen und gerne auch erläutern, wie es bei mir weitergegangen ist.

Viele Grüße, Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Das Eigenheim ist eine Lifestyle-Entscheidung.

Ich halt es mit Alex: Eigenheim ist eine Lifestyleentscheidung und keine Investmententscheidung. Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kapitalanlage über Wertpapiere (und damit meine ich auch REITs) deutlich komfortabler und stressfreier ist als die Vermietung von Eigentumswohnungen.

Hier ein interessanter Beitrag zwischen Nico von Finanzglück und Alex von Rente mit Dividende:

https://finanzglueck.de/immobilien-interview-alexander/

Viele Grüße,

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema Immobilien findest Du hier:

https://wordpress.com/page/derfinanzstratege.wordpress.com/303

 

 

Finanzielle Freiheit fängt im Kopf an.

Wenn ich so durch die Blogs schaue, lese ich immer wieder etwas von dem vielfachen Streben nach so genannter Finanzieller Freiheit? Was ist das? Der Begriff ist mir in der hier oft kolportierten Auslegung in der Vergangenheit noch nicht wirklich über den Weg gelaufen. Natürlich sind die Konzepte, die dahinter stehen, schon lange geläufig. Und dem Grunde nach, lebe ich auch schon immer nach den Systemen und Verfahren, die dort oft beschrieben werden, um finanzielle Freiheit zu erlangen. Mir scheint in diesem Zusammenhang auch, dass sich viele Menschen, hierzu einem unnötigen und ungesunden Druck aussetzen.

Wichtig ist mir, in diesem Blog folgenden Gedanken zu betonen:

Wenn Du die richtige Einstellung mitbringst, genießt Du das Leben bereits heute und an jedem Tag.

Ein Streben nach finanzieller Freiheit sollte Dich also nicht einschränken, das Leben jeden Tag zu auszuleben und zu genießen.

Ich finde es schade, wenn manchmal der Eindruck entsteht, dass Sparen und Investieren etwas mit Entbehrung zu tun hat.

Mir fehlt beispielsweise nichts, wenn ich mir nicht alles kaufe. Gerne spare und investiere ich auch finanzielle Mittel, die ich nicht für mein momentanes Leben benötige. Diese Mittel stehen mir dann zu einem anderen Zeitpunkt zur Verfügung, wo ich sie vielleicht benötige. Möglicherweise machen es künftige Lebensumstände notwendig oder sinnvoll, diese verfügbaren Mittel dann einzusetzen.

Es geht mir aber nicht darum, in 5,  10 oder 15 Jahren finanzielle Freiheit erreicht zu haben. Finanzielle Freiheit verstehe ich als die Freiheit, die Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln (weitgehend) selbst gestalten zu können, das heißt beispielsweise für die laufende Lebenshaltung nicht abhängig zu sein, von einem abhängigen Arbeitsverhältnis. Es bedeutet eigene Kontrolle über die finanziellen Mittel (die wieder natürlich nie komplett unabhängig sein können, bspw. von Entwicklungen an den internationalen Kapitalmärkten). Finanzielle Freiheit ist aber kein Selbstzweck.

Mir selbst geht es zuvorderst darum, ein zufriedenes, erfülltes Leben an jedem Tag meines Lebens zu leben. Und da wäre es grundfalsch, auf eine Zeit in X Jahren zu warten und zu sagen: „In 5 Jahren bin ich finanziell frei – dann kann ich endlich tun und lassen was ich will. Dann fängt das Leben an.“ Nein, das ist nicht richtig. Dein Leben wird an jedem Tag um einen Tag kürzer. Die Uhr tickt. Das heißt aber nicht, auf Teufel komm´ raus zu konsumieren.

Vielmehr ist es auch möglich, Genuss daraus zu ziehen, in seiner Zeit das tun zu können, was einem Spaß macht, was einen also zufrieden stellt. Beispielsweise mit Aktivitäten, die ein persönliches Wachstum ermöglichen.

Und wenn in deinem täglichen Tätigkeitsspektrum ein Arbeitsverhältnis im Angestellten-Status als Einkommensbestandteil enthalten ist, kannst Du Dir jeden Tag überlegen, ob Dir Phasen von Stress mit Arbeitskollegen diese Aktivität noch Wert ist oder nicht. Und wenn nicht, suchst Du Dir was Neues. Das ist ein großartiges Gefühl von Freiheit. Das ist der wirkliche Kick!

Daher, Investiere jeden Tag in Dich selbst und nutze die Erträge aus Deinen erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten für Deine persönlichen Ziele! Just Do It!

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

Finanzen für Paare – was gehört dazu?

 

In einer Beziehung stehen normalerweise Finanzfragen nicht an allererster Stelle. Trotzdem ist es sinnvoll, auch in diesem Thema ein harmonisches, vor allem aber auch faires Miteinander zu finden.

Ich bin schon öfters gefragt worden, wie ich mit dem Thema Finanzen in der Partnerschaftumgehe. Paare finden und verlieben sich, ziehen nach einer Weile zusammen. Die Finanzen vermischen sich zunehmen und es stellt sich immer öfter die Frage: wer bezahlt was?

Eine Lösung zur sinnvollen Gestaltung und Steuerung dieser Finanzfrage kann ein gemeinsames Bankkonto sein.

Ich halte es für sinnvoll, wenn das Paar zumindest ein gemeinsames Bankkonto haben, um gemeinsame Ausgaben darüber abzuwickeln. Das heißt nicht, dass jeder Partner sämtliche seiner/ihrer Konten teilen muss. Aber zumindest ein gemeinsames Konto empfiehlt sich.

Was spricht dafür ?

  1. Wenn Zahlungen immer durch einen Ehepartner vom jeweiligen Individual-Konto übernommen werden, müsste in jedem Einzelfall ein Ausgleich durch den anderen Ehepartner erfolgen  – wenn eine gleich verteilte Kostenübernahme erfolgen soll. Das erhöht den Aufwand. Einfach ist anders.
  2. Mit einem gemeinsamen Bankkonto sind klare Regelungen verbunden, wie die beiden Partner das gemeinsame Konto in welchem Zyklus mit welchem Betrag auffüllen. Möglicherweise findet man dabei auch eine Lösung, die in Abhängigkeit von den individuellen Einkommensverhältnissen eine Gewichtung und damit eineeinkommensbasierte Lastenteilung vorsehen kann.
  3. Es sind gleichfalls damit Regelungen verbunden bzw. von den Ehepartnern zu vereinbaren, was von diesem Konto grundsätzlich abgebucht werden soll – und welche anderen Kosten gegebenenfalls von den Ehepartnern von deren jeweiligem Individual-Konten getragen werden sollen.
  4. Eine erhöhte Transparenz ergibt sich durch diese Kontenstruktur (gemeinsames Konto, individuelle Konten) sowohl hinsichtlich der Einzahlungen auf dieses Konto als auch hinsichtlich der Art der Aufwendungen, die von diesem Konto aus bedient werden sollen. Es eröffnen sich sinnvolle und gleichberechtigte Gespräche für die Ehepartner über finanzielle Fragen, die ansonsten gar nicht erörtert würden.

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Im Ergebnis kann ich es aus pragmatischen und finanzökonomischen Gründen nur empfehlen, zumindest ein gemeinsames Konto einzurichten, auf das beide Ehepartner – je nach Zahlungsfähigkeit bzw. nach Vereinbarung – einzahlen. Klarheit, Transparenz, Konsens und Offenheit in Finanzfragen sind in der Ehe wichtige Bausteine einer langfristigen Beziehung.

Hast Du schon darüber nachgedacht?

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.