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Dividenden-Strategie und P2P Kredite – Wie passt das zusammen?

Dies nachzulesen im Interview von Lars Wrobbel und Alex Fischer, das ich angefügt habe:

https://passives-einkommen-mit-p2p.de/dividenden-alarm-alex-fischer/

Wesentliche Takeaways für mich, die mich in meiner bestehenden Anlagestrategie bestätigen:

Investitionen in Aktien

  • dienen der langfristigen Vermögensanlage.

Investitionen in P2P Kredite

  • dienen grundsätzlich eher einer kurzfristigeren Geldanlage, bis hin als Ersatzvehikel zum Tagesgeld bzw. zur Spareinlage.
  • Dies natürlich nur für jemanden, der weiß, dass P2P Kredite ein bestimmtes – und anderes – Risikoprofil haben, als die besagten klassischen Einlageformen.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

 

Weitere Informationen und Erfahrungen zu P2P Plattformen und P2P Krediten findest Du hier:

https://wordpress.com/page/derfinanzstratege.wordpress.com/322

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ETF – interessantes Anlagevehikel.

In folgendem Beitrag werden ETF in gebotener Kürze erläutert:

https://www.kritische-anleger.de/was-ist-dran-am-hype-um-etfs/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=ka-newsletter-08-2018

Demnach sind ETF nach aktuellem Stand der Technik ein vernünftiges Mittel der Wahl beim Finanzinvestment. Vorausgesetzt, man ist bereit in Aktienwerte zu investieren und diese auch langfristig, d.h. länger als 10 Jahre zu halten.

ETF ermöglichen das Investment in ein Bündel von Aktien. In der Regel folgen ETFs der Entwicklung bestimmter Indizes, die eine Vielzahl von Aktienwerten enthalten.

Dadurch ist das Verlust- bzw. das Kurssturzrisiko reduziert, im Vergleich zur Anlage in eine oder einzelne Aktien.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Weitere Informationen und Erfahrungen zum Thema Aktien-Investment findest Du hier:

https://wordpress.com/page/derfinanzstratege.wordpress.com/295

 

Welche Aktientitel sind im Index MSCI World enthalten?

Eine spannende Frage wie ich finde.

Derzeit wird das Finanzprodukt des ETF besonders intensiv beworben und vielfach propagiert.

Dabei erfolgt häufig auch gleichzeitig die Empfehlung, am besten in den marktbreiten MSCI World zu investieren, wenn man sich einen ETF – im Direkterwerb oder im Sparplan – zulegen möchte.

Was ist aber der MSCI World?

Hierbei handelt es sich um einen Index, der von dem Anbieter MSCI betrieben wird. Enthalten sind hier rund 1.600 Aktientitel, die gewichtet nach Marktkapitalisierung für die Entwicklung dieses Index verantwortlich sind.

Dabei ist der MSCI World analog zum deutschen Aktienindex DAX ein sogenannter Performance Index, das heißt für die von den den im Index enthaltenen Unternehmen, die Dividenden ausschütten wird unterstellt, dass die Dividenden direkt wieder investiert werden.

Folgende Titel sind derzeit in der dort genannten Gewichtung im MSCI World enthalten:

MSCI World

Man sieht dabei auf den ersten Blick sehr gut, dass der MSCI World von den US-Märkten und den dort notierten US-Unternehmen dominiert wurd, ganz zuvorderst natürlich Apple, gefolgt von Microsoft, Google (Alphabet), Amazon und Facebook. Erste „klassische / old economy“ Unternehmen sind dann Johnson & Johnson (Konsumgüter) und JP Morgan Chase (Finanzdienstleistungen).

Wer also in den ETF investiert, der den MSCI World abbildet, ist damit indirekt in die Wertentwicklung der hier genannten 1.600 Unternehmen in der besagten Gewichtung investiert.

Hast Du schon in den MSCI World investiert?

Ich freue mich über Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

Börsenhandelsplätze in Deutschland

Unter dem beigefügten Link findest Du die deutschen Börsenhandelsplätze, auf denen Du regelmäßig deutsche und internationale Aktien kaufen und verkaufen kannst:

Börsenhandelsplätze in Deutschland

Warum ist das wichtig?

Wenn Du Dich mit Aktien beschäftigen möchtest, musst Du als Privatanleger auch wissen, wo Du welche Aktien herbekommen kannst.

Hierzu gibt es verschiedene „Eingangstore“. In Deutschland kannst Du dafür beispielsweise die deutschen Börsenplätze nutzen, die deutschen Regionalbörsen, die elektronische Börse XETRA oder andere Börsentrader wie Tradegate oder L&S.

Unterschiede zwischen diesen Börsenplätzen können im Wesentlichen in der Verfügbarkeit bestimmter Aktien bestehen, in den Spreads, die für die jeweiligen Aktien Angeboten werden (das heißt gestellte Kaufs- und Verkaufspreise) sowie in den Handelsgebühren, die von Börsenplatz zu Börsenplatz unterschiedlich sein können.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass in der elektronischen Börse XETRA das breiteste Handelsvolumen für die breit marktgängigen Titel – national wie international – zu angemessenen Spreads verfügbar sind.

Marktenge Titel, das heißt Titel, die nicht so oft gehandelt werden oder für die kein großes Volumen an Aktien am Markt verfügbar ist, können über bestimmte Regionalbörsen oder über die Börsenhändler Tradegate und L&S im Einzelfall leichter verfügbar sein.

Möchtest Du internationale Aktientitel erwerben, beispielsweise US-Aktien, kannst Du auch direkt an den dortigen Börsenplätzen handeln, zum Beispiel an der NASDAQ. Bitte beachte dann aber die teilweise deutlich höheren Handelsgebühren oder auch sonstige Gebühren, insbesondere auch abhängig davon, von welcher Bank / Online-Bank aus Du den Handel durchführen möchtest.

Ausländische Aktien kannst Du aber in der Regel auch gut in Deutschland erwerben auf den deutschen Handelsplätzen, zum Beispiel XETRA. Dies gilt zumindest für größere Unternehmen. Für kleine Spezialtitel bekommst Du aber möglicherweise an den jeweils lokalen Börsen bessere Preise gestellt. Das schaust Du Dir am Besten vorher an und vergleichst, bevor Du einen Kauf / Verkauf in Auftrag gibst.

Interessant zu wissen ist möglicherweise auch die Art der Verwahrung der Aktien im Rahmen Deiner Transaktionen. Handelst Du über eine deutsche Börse, werden Deine Ansprüche aus der Aktie über die deutsche Girosammelverwahrung verwaltet. Wenn Du in den USA beispielsweise an der NASDAQ direkt handelst, liegen Deine Ansprüche in der dortigen lokalen Sammelverwahrung. Auch hier bleibt es Dir überlassen, wie Du diese unterschiedliche Behandlung bewertest.

Am wichtigsten für eine Entscheidung über den richtigen Handelsplatz ist aber sicher der gestellte Preis – das heißt ein fairer Preis mit einem möglichst geringen Spread – und die Handelsgebühren, das heißt die Transaktionskosten, welche möglichst gering sein sollten.

Hast Du weitere Fragen zum Thema?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Niemand ist schlauer als der Markt.

Eugene Fama hat den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften unter anderem für die Feststellung erhalten, dass Märkte effizient sind und damit immer recht haben.

Zugleich stellt er fest, dass Märkte grundsätzlich auch nicht überlistet oder geschlagen werden können.

Demzufolge haben alle Fondsmanager, die in einem Jahr mit Ihrem Fonds eine bessere Rendite als der jeweilige Referenzmarkt erwirtschaftet haben, nach dieser Definition einfach Glück gehabt.

Strukturell und dauerhaft besser zu sein als der Markt ist vergleichbar mit einem wieder und wieder durchgeführten Wurf einer Münze – und ständig kommt Kopf. Das kann passieren – muss aber nicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, sinkt mit jedem weiteren Münzwurf.

Einen interessanten Beitrag mit einem Interview von Eugene Fama findet sich hier:

Niemand ist schlauer als der Markt.

Welche Konsequenz ziehst Du für Dich aus dieser wissenschaftlich fundierten Erkenntnis?

Bei Investments in Unternehmensbeteiligungen spricht viel dafür, in ETFs zu investieren, die bestimmte Märkte abbilden und zugleich niedrige Kosten haben. Zumindest deutlich niedrigere Kosten als aktiv gemanagte Fonds, die ohnehin den Markt auf Dauer nicht schlagen können.

Wie stehst Du zu diesen Thema ?

Ich freue mich auf Deinen Beitrag.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege.

Die Deutsche Bank ist immer mal wieder für eine negative Headline gut.

Erst heute wurde bekannt, dass die Deutsche Bank vor Ostern – aus Versehen – rund 28 Milliarden Euro an eine fremde Stelle überwiesen hat. Siehe hierzu den Artikel aus dem Handelsblatt:

Deutsche Bank – Artikel

Man beachte: dieser Betrag ist höher als der gesamte Börsenwert der Deutschen Bank.

Zwar hat die Deutsche Bank das Geld zügig zurück bekommen – zum einen weil der Fehler schnell erkannt wurde und sehr offensichtlich war, zum andere weil die dritte Stelle eine Clearing-Stelle war, die Sicherheiten von Derivategeschäften verwaltet hat.

Trotzdem zeigt der Fehler einmal mehr, welche Unsicherheiten in der Deutschen Bank vorherrschen – sowohl personell wie auch systematisch. Und es gibt kaum ein Risiko, das bei der Deutschen Bank nicht früher oder später schlagend wird.

Ob es diese Bank in 2 Jahren unter dieser Bezeichnung noch geben wird, muss sich erst erweisen. In verschiedenen Medien wird schon davon gesprochen, dass der neue CEO der Deutschen Bank nun zum „letzten Gefecht“ aufbricht.

Fakt ist, dass die Deutsche Bank ein sehr anfälliges Unternehmen ist, nach drei Jahren mit hohen Verlusten, einer verunsicherten Mannschaft und einem verunsicherten und in seiner Strategie nicht klaren Management. Die vergleichsweise geringe Börsenkapitalisierung zeigt die geringe Akzeptanz des Geschäftsmodells der Bank.

Apple könnte die Deutsche Bank wohl aus den täglichen Cash-Einnahmen bezahlen – was sie sicher nicht will. Denn wer will schon Geld zum Fenster rausschmeißen?

Wie siehst Du die weitere Entwicklung der Deutschen Bank?

Ich freue mich auf Deinen Beitrag.

Viele Grüße

Andreas

Der Börsenneuling DWS

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, die DWS, hat sich heute auf das Aktienparkett gewagt. Der Vermögensverwalter hat sich dafür nicht den besten Tag ausgesucht. Angst der Anleger vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China haben den DAX und die deutschen Aktienmärkte heute belastet.

Dadurch waren auch keine wesentlichen Gewinne für die Aktien nach Erstnotiz zu verzeichnen.

Weiteres hierzu findet sich im Artikel von Reuters: Angst der Börsianer

Interessant finde ich noch zu bemerken, dass eine stärkere Zuteilung deutscher Anleger bei diesem Börsengang erfolgte. Anders als bei zuletzt erfolgten Emissionen habe deutsche Anleger einen größeren Teil der Emission übernommen. Bei der DWS gingen wohl insgesamt rund 14% der von der Deutschen Bank verkauften Aktien an deutsche Privatanleger (bei Siemens Healthineers waren es wohl nur rund 8%).

Es bleibt spannend, inwieweit sich DWS von der negativen Entwicklung der Deutschen Bank selbst abkoppeln kann. Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, dass DWS seinen eigenen Weg macht. Von den Problemen in den Kernbereichen der Bank, insbesondere im Investment Banking ist die DWS nicht betroffen.

DWS muss allerdings eine Antwort finden auf die neuen FinTechs und auf Robo-Advisor, die Ihnen künftig, was die Marge anbetrifft, das Leben schwer machen könnte.

Ich bin gespannt darauf, wie DWS ihre equity story schreiben können.

Hast Du denn DWS Aktien gezeichnet und erhalten?

Was hältst Du von der DWS?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com