Alternative Finanzmärkte wachsen weiter in Europa.

Alternative Finanzierungen

Die europäischen Finanzmärkte mit alternativen Finanzierungsfunktionen, die überwiegend online abgewickelt werden, wächst weiter deutlich. Dies hat eine Studie des Centre for Alternative Finance ergeben.

Märkte

Frankreich, Deutschland und die Niederlande sind demnach die dominierenden Märkte außerhalb von UK. Großbritannien ist aber weiterhin der mit Abstand größte Markt für alternative Finanzierungen.

Produkte

Privatkredite (hauptsächlich so genannte P2P Kredite – Peer-to-Peer) bleiben dabei der größte Sektor der alternativen Finanzindustrie. Die Kreditfinanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen wächst wesentlich, dazu gehören auch Rechnungsfinanzierungen und das Sammeln von Eigenkapital für Unternehmen.

Im Ergebnis gehören damit für mich P2P Kredite sowie das Crowdfunding zu den wichtigsten Märkten für neue, alternative Finanzierungen, die den klassischen Finanzmärkten das Wasser abgraben. Die klassischen Finanzmärkte werden überwiegend noch von Banken dominiert, welche die klassische Rolle des Finanzintermediärs übernehmen. Diese Rolle der Banken wird mit den alternativen Finanzierungsformen weitgehend überflüssig.

Vertrauen

Noch stärker würden diese alternativen Finanzierungsmärkte wachsen können, wenn sie bei den Investoren bereits vergleichbares Vertrauen genießen würden wie die klassischen Banken. Dieses Vertrauen müssen diese FinTech-Anbieter aber erst noch erwerben. Dazu werden in der Zukunft auch noch umfangreiche Maßnahmen in Form von Finanzbildung und Schaffung von Investoren-Vertrauen erforderlich sein.

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Hier ein Auszug aus der Studie:

Europe’s online alternative finance market continues to grow, but remains dominated by the UK, new research shows. The Cambridge Centre for Alternative Finance says the market was worth €7.7bn by the end of 2016, the most recent period for which data is available, with €5.6bn of that total accounted for by the UK.

The data means the alternative finance market across Europe grew by 41 per cent during 2016, providing a range of valuable funding for entrepreneurs and small and medium-sized enterprises that was not available from traditional funding sources. Stripping out the UK, however, the market was up by 101 per cent, with the less mature alternative finance industries of continental Europe now growing very rapidly.

France, Germany and the Netherlands are now the three largest alternative finance markets outside the UK, followed by Finland, Spain, Italy and Georgia. The UK’s share of the European alternative finance market fell to 73 per cent in 2016 from 81 per cent a year earlier as other markets grew faster.

“The number of countries in Europe with meaningful alternative finance activity is growing,” says Robert Wardrop, director of the Cambridge Centre for Alternative Finance. “The business models and products offered by platforms are evolving and expanding at a rapid pace.”

Consumer lending remains the single biggest sub-sector of the alternative finance industry, with peer-to-peer lending sites accounting for 34 per cent of the marketplace. However, SME funding is significant, with peer-to-peer business lending, invoice trading and equity-based crowdfunding together accounting for 40 per cent of the market.

These services have raised significant sums for the SME sector, providing €1.14bn to more than 14,000 businesses across Europe. Debt models including peer-to-peer business lending accounted for 67 per cent of business finance, while equity-based models accounted for 27 per cent.

“Financial services are undergoing a profound transformation that will eventually reshape banking completely,” says José Manuel González-Páramo, a director of the Spanish bank BBVA, one of the sponsors of the study, whose authors noted a clear link between fast growth and an accommodating regulatory regime; those countries where regulators have made the greatest effort to provide supportive policies to the alternative finance industry are now reaping the rewards.

Looking ahead, the Cambridge Centre for Alternative Finance predicts further strong growth from the industry, but the study warns any type of scandal in the sector could damage its progress. The two most significant risks to future growth are the potential collapse of a well-known platform following malpractice, and a major case of fraud involving one or more high-profile transactions, respondents to the study warned.

Und hier der Original-Beitrag zu den alternativen Investments:

Alternative Finance Sector accelerates

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Finanzblogger besucht Bondora.

Es gibt sie wirklich, die P2P Kreditplattform Bondora.

Lars Wrobbel, ein Finanzblogger, war kürzlich bei Bondora in Tallin. Von seinem Besuch vor Ort berichtet er in seinem Blog.

Dort konnte er mit eigenen Augen sehen und feststellen, dass es das Unternehmen Bondora dort wirklich gibt.

Dort arbeiten Menschen, die sich um die optimale Technologie und die Prozesse kümmert, um Investoren und Kreditnehmer auf einem Marktplatz zusammen zu bringen.

Diese Marketing-Maßnahme bringt Sicherheit, dass dieses Unternehmen wirklich in dem Sinne arbeitet, wie es auf der Online-Präsenz beworben wird.

Insofern helfen diese Erkenntnisse von Lars auch mir, noch etwas mehr an die Existenz des Geschäftsmodells P2P Kredite sowie an die Zukunftsfähigkeit von solchen P2P Krediten zu glauben.

Den Beitrag findet ihr hier:

Lars Wrobbel bei Bondora

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Bondora

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P2P Kredite – News – Anlagemöglichkeiten in Privatkredite aus Kenia und Sambia

Anlagemöglichkeiten in P2P Privatkredite aus Kenia und Sambia auf der P2P Kreditplattform Mintos

Es gibt nun – nach aktuellen Informationen der P2P Plattform Mintos – neue Investitionsmöglichkeiten in Afrika, denn der Kreditgeber GetBucks bietet jetzt die Möglichkeit, in Privatkredite aus Kenia und Sambia zu investieren. Dabei werden jährliche Brutto-Renditen von bis zu 13 % in Aussicht gestellt.

Rechliche Grundlagen des Kreditgebers

GetBucks ist Teil des in Frankfurt börsennotierten FinTech-Unternehmens MyBucks. Der Kreditgeber kam im Juni 2017 zu Mintos und bot bisher Investitionsmöglichkeiten in Polen und Botswana. Seit dem Eintritt in den Marktplatz haben Investoren mehr als 4,9 Millionen Euro an GetBucks-Darlehen investiert.

Kreditnehmer der P2P Kredite

GetBucks Kenia (Emu Inya Enterprises Limited) verleiht ausschließlich an kenianische Beamte, Bezirksangestellte und Mitarbeiter der Kenyan Teachers Service Commission.

GetBucks Sambia vergibt Darlehen für Bildungszwecke und an Mitarbeiter großer nationaler Unternehmen.

Wesenliche Merkmale der P2P Kredite

In beiden Ländern vergibt das Unternehmen Darlehen nur auf der Grundlage von Sondervereinbarungen, die es ermöglichen, Rückzahlungen direkt vom Gehalt des Kreditnehmers abzuziehen. Aufgrund dieser Konstellation haben Privatkredite, die von GetBucks in Kenia und Sambia vergeben werden angabegemäß vergleichsweise niedrige Ausfallraten auf dem Markt.

Der durchschnittliche kenianische Privatkredit auf Mintos von GetBucks beträgt 800 EUR bei einer durchschnittlichen Rückzahlungsdauer von 36 Monaten. Das durchschnittliche von GetBucks Sambia ausgegebene Privatdarlehen auf Mintos beträgt 600 EUR bei einer Rückzahlungsdauer von 13 bis 36 Monaten. Investoren können mit einer jährlichen Brutto-Rendite (vor Risiko und Steuern) von bis zu 13 % für GetBucks-Darlehen aus beiden Ländern rechnen.

Maßnahmen zur Risikobegrenzung für den Privatinvestor

Als Risikobeteiligung behält GetBucks 5 % von jedem Darlehen, das auf Mintos platziert wird, in seiner Bilanz.

GetBucks stellt sicher, dass alle Kredite aus Kenia und Sambia, die für 60 Tage oder mehr überfällig sind, von der Gesellschaft zurückgekauft werden.

Die Verpflichtungen von GetBucks Kenia und GetBucks Zambia werden von der MyBucks Group garantiert.

GetBucks Kenia wurde 1993 gegründet und hat seit seiner Gründung Darlehen im Wert von rd. 14 Millionen Euro vergeben. GetBucks Zambia wurde 2014 in Betrieb genommen. Seitdem wurden Darlehen im Wert von rd. 23 Mio. Euro vergeben.

Die luxemburgische MyBucks Group war das erste afrikanische FinTech-Unternehmen, das an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert wurde. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen zudem Anleihen an den Börsen in Wien, Botswana und Simbabwe notiert, um bestehende Kreditlinien zu refinanzieren und den Kreditbestand zu erweitern. Die aktuelle Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei über 170 Mio. Euro.

Wirtschaftliche Rahmenbedinungen auf den P2P Kreditmärkten in Kenia und Sambia

Kenia ist eines der führenden Länder Afrikas im Bereich der alternativen Kreditvergabe. Wirtschaftlich bietet das Land eine jugendliche und wachsende Bevölkerung, einen dynamischen Privatsektor, hochqualifizierte Arbeitskräfte, eine vergleichsweise bessere Infrastruktur und eine junge Verfassung. Nach Prognosen der Weltbank wird sich das BIP-Wachstum voraussichtlich auf 5,8 % im Jahr 2018 und 6,1 % im Jahr 2019 erholen.

Sambia hat eine der am schnellsten wachsenden Bevölkerungen der Welt. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass sich die Bevölkerung des Landes bis 2050 verdreifachen wird. Das BIP wird sich ebenfalls verbessern, laut Weltbank wird das Wachstum voraussichtlich auf 4,5 % im Jahr 2018 und 4,7 % im Jahr 2019 steigen.

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Mintos 

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Ergänzend noch der Verweis auf einen weiteren Artikel, der auf einen anderen Kreditgeber aus Afrika eingeht, der auf der P2P Kreditplattform Mintos P2P Kredite anbietet:

Botswana

Diversifizieren – weitere Möglichkeiten über die P2P Plattform Mintos

Mintos erläutert derzeit in einer Artikelserie, welche Möglichkeiten es gibt, auf der P2P Kreditplattform von Mintos Gelder anzulegen – und dabei zu diversifizieren.

Hier der Artikel, auf den ich dazu verweise:

Mintos – Diversifizieren Teil 2

Ich halte eine Diversifikation bei der Geldanlage für außerordentlich wichtig.

Ob diese Diversifikation über die P2P Plattform von Mintos vorgenommen wird, oder ob mehrere oder andere Plattformen verwendet werden, ist dabei nicht entscheidend.

Ich persönlich würde dazu anregen, auch hinsichtlich der verwendeten P2P Plattformen zu diversifizieren, das heißt auch hier nicht nur auf einen Anbieter zu setzen, sondern die Risiken zu diversifizieren. Das heißt, das Risiko des Ausfalls oder der Nichtlieferung der Plattform Mintos zu begrenzen, indem Du in mehrere verschiedene P2P Plattformen investierst.

Unabhängig davon ist Mintos ein Anbieter, der die Möglichkeit der Diversifikation von Kreditrisiko-Profilen anbieten. Diese Diversifikation ist auch relativ einfach technisch und operativ umzusetzen.

Ich selbst nutze auch die hier beschriebenen Möglichkeiten der Diversifikation auf dieser P2P Plattform.

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Vorstellung eines weiteren Kreditgebers auf der P2P Kreditplattform Mintos

Mintos hat nach eigenen Angaben einen weiteren Kreditgeber auf ihrem Marktplatz eingebunden. In diese Kredite kann seit Q1 2018 investiert werden.

Der Kreditgeber heißt Sebo und bietet Darlehen für Investitionen in der Region Moldawien mit Renditen (vor Risiko und Steuern) von bis zu 13% pro Jahr. Das Unternehmen vergibt Verbraucherkredite mit einer Laufzeit von einer Woche bis zu 36 Monaten und wird diese auf Mintos in Euro (EUR) platzieren.

Sebo hat sich auf dem Markt für alternative Finanzierungen in Moldawien positioniert. Das Unternehmen wurde im Januar 2017 gegründet und ist innerhalb weniger Monate eine der führenden Mikrofinanzinstitutionen in Moldawien, die sowohl kurz- als auch langfristige Kredite per Barzahlung anbietet, geworden.

Sebo zieht es nach eigenen Angaben vor, bei der Kreditvergabe einen sog. persönlichen Ansatz zu wählen. Anstelle von Online-Diensten werden Sebo-Darlehen über ihre Handelsvertreter und über die Filialen in den größten Städten Moldawiens – Chisinau, Balti, Edinet, Anenii Noi, Ceadir Lunga und Drochia – vergeben.

Der Mikrofinanzsektor in Moldawien macht etwa 2% des BIP aus. Die Branche wird vor allem von unterschiedlichen sozialen Gruppen im ganzen Land genutzt und ist vor allem in ländlichen Gebieten gefragt.

Die von Sebo in der Republik Moldau gewährten Darlehen liegen zwischen 15 und 340 EUR. Die Laufzeit variiert zwischen 7 Tagen und 36 Monaten. Die jährliche Nettorendite soll bis zu 13% betragen, und alle Sebo-Darlehen werden mit einer Rückkaufgarantie abgesichert, welche durch das Hauptunternehmen, Dindin Holdings Ltd., gewährleistet wird. Sebo Moldau und Dindin Spanien gehören beide zur selben Unternehmensgruppe. Das Unternehmen wird 10% jedes auf Mintos platzierten Darlehens in seiner Bilanz behalten, um sich so am Risiko zu beteiligen.

„Unser Ziel bei Mintos ist es, ein globaler Marktplatz für Kredite zu sein und unseren Investoren reichlich Möglichkeiten zur Diversifikation zu bieten, und der Beitritt von Sebo zum Marktplatz passt perfekt. Jetzt haben die Investoren ein weiteres geographisches Gebiet für Investitionen und noch mehr Diversifikationschancen. Moldawien ist ein schnell wachsender Markt, und wir freuen uns, unseren Investoren diese Möglichkeit zu bieten“, sagt Martins Sulte, CEO und Mitgründer von Mintos.

Sebo verfügt über ein wachsendes Kreditportfolio. Die Gesellschaft hat rd. 37 Tsd. Kredite vergeben und verfügte zum Dezember 2017 über einen Kreditbestand von 2,2 Mio. Euro. Sebo hat Expansionspläne und rechnet damit, dass die Zahl der Mitarbeiter von 80 auf 100 im Jahr 2018 ansteigen wird.

Meine Einschätzung

Ich bin gespannt, wie sich der neue Kreditgeber auf dem zunehmend wachsenden Portfolioangebot von Mintos positionieren wird.

Positiv ist, dass sich mit dem neuen Kreditgeber weiter Möglichkeiten der globalen Diversifikation von Kreditausfallrisiken entstehen. Die in Aussicht gestellten Renditen sind durchaus attraktiv, müssten aber natürlich vergleichen werden mit den Ausfällen, die in der Zukunft auftreten. Denn die tatsächliche Rendite eines Investments ergibt sich erst nach Abzug von (materialisiertem) Risiko und Steuern.

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Andreas

 

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Diversifizieren am Beispiel der P2P Kreditplattform Mintos.

Diversifikation 

Diversifikation ist bei jeder Anlageform das erste Gebot für den Anleger.

Warum?

Diversifikation trägt zur Streuung des Risikos bei. Dabei geht es um das Risiko des Ausfalls eines Kreditnehmers (oder auch einer P2P Plattform).

Es ist nie gut, alle Eier in einen Korb zu legen. Denn wenn der Korb runter fällt, sind alle Eier kaputt. Hast Du 10 Eier auf 10 Körbe verteilt, ist der Verlust eines Korbes mit einem Ei nicht ganz so schlimm.

Eine Plattform, die verschiedene Kreditnehmer mit verschiedensten Risikoprofilen anbieten, eröffnet damit die Möglichkeit für den Anleger, in diese verschiedenen Risikoprofile zu investieren und das Risiko damit zu streuen. Der Anlager kann zum einen in das Ausfallrisiko einer Vielzahl verschiedener Kreditnehmer investieren, er kann in verschiedene Länder investieren, in verschiedene lokale Kreditgeber, in verschiedene Laufzeiten, in unterschiedliche Kreditarten etc.

Dadurch wird der Anleger weniger anfällig dafür, wenn ein einzelner Kreditnehmer mal tatsächlich nicht mehr zurückzahlen kann. Dadurch materialisiert sich zwar das Risiko des Ausfalls des Kreditnehmers in diesem Fall, aber es ist nicht das gesamte Anlagevermögen verloren gegangen, sondern nur der Anteil, der in diesen speziellen Kreditnehmer ging.

Darüber hinaus machte es – aus dem gleichen Grund – auch Sinn, in verschiedene P2P Plattformen zu investieren. Wenn eine Plattform mal selbst Probleme bekommen (technische Probleme, Probleme mit der Finanzaufsicht, Liquiditätsprobleme), ist nicht das gesamte, in P2P Kredite investierte Anlagevermögen verloren, sondern nur der Anteil, der auf dieser spezifischen Plattform investiert ist.

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Andreas

andreas@derfinanzstratege.de

Hier ein Beitrag von Mintos zum Thema Diversifikation auf der Plattform Mintos:

Diversifizieren auf Mintos

Und anbei der Verweis auf einen weiteren Beitrag zum Thema P2P Plattform Mintos:

Neuigkeiten auf Mintos

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Deutschland ist einer der drei wichtigsten europäischen Crowdfunding Märkte

Die Universität Cambridge hat ihren neuen „Alternative Finance Benchmarking Report“ veröffentlicht. Die Studie ermöglicht einen Vergleich der Crowdfunding-Märkte in der Europäischen Union.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ist eine neue Form von Geldsammeln. Auf gut Deutsch: Schwarmfinanzierung. Ein Unternehmen oder ein Projekt, beispielsweise ein Immobilienprojekt benötigt eine Finanzierung und hat – neben der reinen Bank- bzw. Kreditfinanzierung grundsätzlich auch die Möglichkeit, bei Privatpersonen und institutionellen Investoren Gelder einzusammeln. Dabei ist es Privatpersonen oft auch möglich, sich mit sehr kleinen Summen, z.B. 10 oder 100 Euro, an solchen Maßnahmen zu beteiligen. Dadurch können Unternehmen Gelder einsammeln, ohne dabei noch eine Bank einschalten zu müssen. Das kann eine Win-Win-Situation sein: das Unternehmen kann Geld einsammeln zu günstigeren Zinsen als bei einer eventuellen Bankfinanzierung, muss auch nicht die ganze Bürokratie durchlaufen, die eine Bankfinanzierung mit sich brächte. Privatpersonen, und auch institutionelle Investoren bekommen dadurch Zugang zu solchen Finanzierungen und zu den Zinsen, die ein solches Investment abwerfen kann.

Welche sind die Kernaussagen der Studie?

  • Frankreich, Deutschland und die Niederlande sind die drei größten Märkte für Crowdfunding und Alternative Finance in Europa außerhalb UK.
  • Estland hat das größte Finanzierungsvolumen pro Kopf. Deutschland ist auf dem 14. Platz.
  • Die Geldgeber sind zunehmend institutionelle Investoren, vor allem im Bereich Crowdlending.
  • Mehr als 14.000 Unternehmen profitierten von Zugang zu alternativen Finanzierungsquellen in Europa, mehr als 1,1 Milliarden Euro wurden in Europa an Unternehmen vermittelt.
  • Deutschland hat ingesamt ein Marktvolumen von 321 Millionen Euro. Dies ist ein Wachstum von 23% in Bezug auf 2015.
  • Crowdlending hat ein Marktvolumen von 181 Millionen Euro, Crowdinvesting von 47 Millionen Euro, hinzu kommt noch das separat ausgewiesene Crowdinvesting für Immobilien in Höhe von 12 Millionen Euro.

Meine Einschätzung

Interessant ist für mich, dass die Niederlande eine relativ großer Crowdfunding Markt ist. Das liegt möglicherweise an der räumlichen Nähe zum englischen Markt. Denn der UK-Markt ist aufgrund der angloamerikanischen Kreditaffinität sicher der mit Abstand größte Crowdfunding Markt in Europa.

Man merkt, dass Crowdfunding zunehmend an Akzeptanz und Volumen gewinnt, wenn ich die Zahlen so auf mich wirken lassen. Überraschend ist für mich etwas, dass Estland ein so großes Finanzierungsvolumen pro Kopf zeigt. Aber das zeigt vielleicht auch die Bereitschaft der Esten, Einkäufe und Konsum zu finanzieren, ähnlich wie die Briten. Die Deutschen mögen das ja nicht so gerne.