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Börsenhandelsplätze in Deutschland

Unter dem beigefügten Link findest Du die deutschen Börsenhandelsplätze, auf denen Du regelmäßig deutsche und internationale Aktien kaufen und verkaufen kannst:

Börsenhandelsplätze in Deutschland

Warum ist das wichtig?

Wenn Du Dich mit Aktien beschäftigen möchtest, musst Du als Privatanleger auch wissen, wo Du welche Aktien herbekommen kannst.

Hierzu gibt es verschiedene „Eingangstore“. In Deutschland kannst Du dafür beispielsweise die deutschen Börsenplätze nutzen, die deutschen Regionalbörsen, die elektronische Börse XETRA oder andere Börsentrader wie Tradegate oder L&S.

Unterschiede zwischen diesen Börsenplätzen können im Wesentlichen in der Verfügbarkeit bestimmter Aktien bestehen, in den Spreads, die für die jeweiligen Aktien Angeboten werden (das heißt gestellte Kaufs- und Verkaufspreise) sowie in den Handelsgebühren, die von Börsenplatz zu Börsenplatz unterschiedlich sein können.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass in der elektronischen Börse XETRA das breiteste Handelsvolumen für die breit marktgängigen Titel – national wie international – zu angemessenen Spreads verfügbar sind.

Marktenge Titel, das heißt Titel, die nicht so oft gehandelt werden oder für die kein großes Volumen an Aktien am Markt verfügbar ist, können über bestimmte Regionalbörsen oder über die Börsenhändler Tradegate und L&S im Einzelfall leichter verfügbar sein.

Möchtest Du internationale Aktientitel erwerben, beispielsweise US-Aktien, kannst Du auch direkt an den dortigen Börsenplätzen handeln, zum Beispiel an der NASDAQ. Bitte beachte dann aber die teilweise deutlich höheren Handelsgebühren oder auch sonstige Gebühren, insbesondere auch abhängig davon, von welcher Bank / Online-Bank aus Du den Handel durchführen möchtest.

Ausländische Aktien kannst Du aber in der Regel auch gut in Deutschland erwerben auf den deutschen Handelsplätzen, zum Beispiel XETRA. Dies gilt zumindest für größere Unternehmen. Für kleine Spezialtitel bekommst Du aber möglicherweise an den jeweils lokalen Börsen bessere Preise gestellt. Das schaust Du Dir am Besten vorher an und vergleichst, bevor Du einen Kauf / Verkauf in Auftrag gibst.

Interessant zu wissen ist möglicherweise auch die Art der Verwahrung der Aktien im Rahmen Deiner Transaktionen. Handelst Du über eine deutsche Börse, werden Deine Ansprüche aus der Aktie über die deutsche Girosammelverwahrung verwaltet. Wenn Du in den USA beispielsweise an der NASDAQ direkt handelst, liegen Deine Ansprüche in der dortigen lokalen Sammelverwahrung. Auch hier bleibt es Dir überlassen, wie Du diese unterschiedliche Behandlung bewertest.

Am wichtigsten für eine Entscheidung über den richtigen Handelsplatz ist aber sicher der gestellte Preis – das heißt ein fairer Preis mit einem möglichst geringen Spread – und die Handelsgebühren, das heißt die Transaktionskosten, welche möglichst gering sein sollten.

Hast Du weitere Fragen zum Thema?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

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Crowdfunding – Rückblick und Ausblick aus der Sicht von Zinsland

In einem kurzen Interview, das ich unten verlinkt habe, gibt der Gründer und Geschäftsführer von Zinsland einen kurzen Einblick in aktuelle Themen, welche die Immobilien-Crowdfunding-Plattform Zinsland beschäftigt.

Als Finanzstratege bin ich natürlich stets interessiert an möglichst breit aufgestellten Marktmeinungen. Dadurch bilde ich mir eine eigene Einschätzung und kann meine finanziellen Strategien, die Leitplanken meiner Investments entsprechend darauf ausrichten.

Zu diesen beobachteten Meinungen des Marktes gehören natürlich auch die Strukturierer von Finanzanlageprodukten, beispielsweise Plattformen wie Zinsland. Wie sehen diese Marktteilnehmer die aktuellen Märkte? Wie waren sie mit 2017 zufrieden und was haben sie sich für 2018 vorgenommen?

Zusammenfassend finde ich als Privatinvestor folgende Aspekte aus dem Interview besonders interessant:

Regulierung

Ich bin kein großer Fan von Überregulierung. Trotzdem sind Marktstandards sinnvoll. Diese Marktstandards kann der Markt für sich selbst bilden. Wenn dies nicht funktioniert, muss eine staatliche Behörde mit Regulierungsmaßnahmen eingreifen.

Gerade um mehr Sicherheit und Verlässlichkeit für Anleger in diesem noch recht jungen Markt zu bieten, sind einheitliche und nachvollziehbare Marktstandards sinnvoll.

Hierzu werden sich die Plattformen sicher auch in 2018 weitere Gedanken machen müssen. Gleichzeitig werden die Marktteilnehmer, Investoren und Aufsichtsbehörden die Entwicklungen auf den Märkten weiter verfolgen.

Transparenz und Qualität

Produkte der Crowdfunding-Plattformen müssen qualitativ hochwertig sein und transparent ausgestaltet werden. Dazu gehört Klarheit über das Chancen-/Risikoprofil wie auch über die Projekte selbst, die in die angebotenen Produkte hineinstrukturiert werde.

Ich höre immer wieder von einzelnen Personen, dass diese Produkte den Anlegern angedient werden zu Zinssätzen, zu denen professionelle Anleger kein Geld bereitstellen würden. Diese augenscheinlich noch bestehende Unsicherheit muss potenziellen Anlegern noch stärker genommen werden. Das heißt die Fairness der Verzinsung für das eingegangene Risiko muss noch besser erklärt werden.

Vielleicht ist auch eine noch bessere Quantifizierung des Risikos – im Verhältnis zum erzielbaren Ertrag – eine weitere Transparenz- und Qualitätsstufe, welche die Produkte noch erreichen müssen, um eine noch breitere Marktabdeckung zu erreichen.

Ausblick

Zinsland war mit ihren Aktivitäten in 2017 zufrieden. Für 2018 gehen sie von einem weiteren Wachstum aus. Ihre besicherten Finanzanlageprodukte wollen sie weiter ausbauen.

Wie ist Deine Sicht auf die Crowdfundingmärkte 2017 und Dein Ausblick für 2018?
Hast Du Zinsland oder ähnliche Plattformen schon mal genutzt?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

Viele Grüße

Dein

Andreas@derfinanzstratege.de

Hier der Link zum Beitrag:

https://crowdcircus.com/de/blog/crowdfunding-jahresrueck-und-ausblick-zinsland-im-interview