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Genossenschaftsbanken ermöglichen das mobile Bezahlen

Nun bieten auch die Genossenschaftsbanken das mobile Bezahlen an:

https://www.internetworld.de/mobile/mobile-payment/genossenschaftsbanken-starten-mobile-payment-1570088.html

Die Sparkassen haben ebenfalls kürzlich mit mobilen Bezahlmöglichkeiten begonnen, Apple Pay soll bis Ende 2018 in Deutschland ankommen.

Es bleibt spannend, wie flexibel sich die Deutschen dieser Bezahlart annehmen. Sie werden sicherlich – wie allgemein beim bargeldlosen Zahlungsverkehr – vorsichtiger sein, als andere Nationalitäten bei der Übernahme dieser neuen Technologie.

Viele Grüße

Andreas

DerFinanzstratege@gmail.com

Weitere Informationen und Erfahrungen  zum mobile payment findest Du hier:

https://wordpress.com/page/derfinanzstratege.wordpress.com/307

 

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Wie werden wir in der Zukunft bezahlen?

Nach einem aktuellen Bericht der UN (Vereinte Nationen über Handel und Entwicklung – UNCTAD) werden mobile Zahlungen die Zahlungen mittels Kreditkarte weltweit bis 2019 überholen. Damit werden Waren und Dienstleistungen künftig überwiegend über mobile Anwendungen auf dem Smartphone bezahlt. Diese Einschätzung gilt nach Angaben des Berichts vor allem für entwickelte Länder, während das Bargeld in den Entwicklungsländern immer noch dominierend bleibt.

Welche Zahlungsarten gibt es derzeit ?

Bargeld:

Zahlung mit Scheinen und Münzen, in Euro oder anderen Währungen.

Kreditkarte:

Zahlung durch Bereitstellung einer Kreditkarte, die belastet wird. Eine regelmäßige Abrechnung erfolgt anschließend über das Kreditkartenunternehmen.

Sonstige Zahlkarte (z.B. Giropay):

Zahlung durch Bereitstellung einer Zahlkarte, die mit einem Konto verbunden ist, welches dann belastet wird.

Lastschrift:

Genehmigung des Einzugs vom eigenen Konto.

Mobile Zahlung:

verschiedene Varianten, Zahlungen über das eigene Smartphone auszuführen bzw. freizugeben.

Welche Entwicklungen zeichnen sich international ab ?

Im Jahr 2014 wurden gemäß der besagten UN-Studie 51 Prozent der Zahlungen in den entwickelten Ländern auf der Grundlage von Kreditkarten ausgeführt. Allerdings wird diese Zahl voraussichtlich bis 2019 auf 46 Prozent fallen, da technische Fortschritte es den Menschen auf der Welt immer leichter machen, mit Hilfe von Smartphones zu bezahlen. Dies gilt nicht für die Entwicklungsländer. Dort ist Bargeld immer noch die bevorzugte Wahl.

Beispielsweise werden in Ägypten selbst E-Commerce-Einkäufe häufig noch Cash-on-Delivery durchgeführt, d.h. Zahlung bei Lieferung. In Kenia allerdings werden Online-Transaktionen inzwischen schon vielfach mobil bezahlt. Trotzdem herrscht in Kenia noch das Bargeld vor.

Ein Beispiel für ein Land, welches bereits jetzt ganz überwiegend auf mobile Zahlarten setzt, ist China. Das Land hat Dienstleistungen wie WeChat Pay und Alipay eingeführt. Letzteres wird von 68 % der Online-Shopper verwendet. Beide Dienste haben im Jahr 2016 laut TechCrunch Einkäufe im Wert von rund 3 Billionen USD abgewickelt.

In Zukunft wird darüber hinaus die Blockchain-Technologie für grenzüberschreitende Zahlungen zunehmend zum Einsatz kommen. Diese Technik könnte dazu beitragen, bislang hohe Transaktionsgebühren von Banken im internationalen Zahlungsverkehr zu umgehen, da diese Dienste Peer-to-Peer, d.h. direkt, sicher und deutlich preiswerter sind. Das heißt nicht, dass diese Art der Zahlung bereits heute häufig verwendet wird. Aber der UN-Bericht stellt fest, dass Verbesserungen bei der Sicherheit der Transaktionen und Optimierungen bei der Mindestlosgröße von entsprechenden Transaktionen künftig weltweit eine deutliche Erhöhung dieser Zahlart erwarten lassen.

Wie ist Deutschland hier aufgestellt ?

Deutschland muss man wohl aus heutiger Sicht mit Fug und Recht als klassischesEntwicklungsland betrachten – nach der Definition des UN-Berichts. Es gibt nur noch wenige entwickelte Länder auf der Welt, in der das Bargeld so vehement als Zahlungsmittel verteidigt wird, wie in Deutschland. Dafür mag es historische Gründe geben. Die Deutschen liebten die Deutsche Mark (DM), haben sich seit Jahrzehnten sehr stark damit identifiziert, auch mit dem Hintergrund der Erfahrung aus zwei Hyperinflationen innerhalb weniger Jahrzehnte. Nun haben sie sich – schweren Herzens – an den Euro gewöhnt, wohl wissend – und damals fest versprochen von Herrn Weigel, dem damaligen deutschen Finanzminister – dass der Euro unverändert stark durch deutsche Politik und die deutsche Wirtschaft dominiert wird. Letztlich bleibt das Bargeld der Deutschen liebstes Zahlungsmittel.

Nun gibt es ja gute Gründe, warum bspw. viele andere, insbesondere nord-europäische und angloamerikanische sowie fernöstliche Länder teilweise schon lange auf einfachere, bargeldlose Zahlmethoden umgestiegen sind. Die Einfachheit der Zahlung hatte ich schon angesprochen. Preiswerter sind diese Zahlmethoden ebenfalls, da keine Kosten für Bargeldbesorgung und Bargeldhaltung – sowohl beim Endnutzer als auch bei den Banken – entstehen. Es müssen keine schweren Geldbeutel mehr mitgeführt werden, um beim Bäcker und im Restaurant bezahlen zu können. Auch wäre es für die Nutzer nicht mehr erforderlich, den nächsten Bargeldautomaten lange suchen zu müssen. Banken müssten nicht mehr in so großer Zahl entsprechende Automaten vorhalten und pflegen. Auch werden traditionelle Aufwände und Kosten für den Umtausch von Bargeld zwischen verschiedenen Währungen bei internationalen Aktivitäten vermindert bzw. ausgeschlossen.

Allerdings bringen – insbesondere deutsche Anwender – auch gute Gründe vor, warum sie auf das Bargeld nicht verzichten möchten. Hier werden insbesondere die Gefahren des „gläsernen Bürgers“ gesehen: Dadurch, dass bargeldlose Transaktionen leichter nachvollziehbar und prüfbar sind, bestehen auch die Gefahren und Risiken, dass solche vorliegenden Daten missbräuchlich verwendet werden. Oder sie werden vom Staat oder anderen Interessenträgern gesammelt und für ihre Zwecke eingesetzt. Dem gegenüber stehen die Chancen, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Betrug international besser und effizienter bekämpfen zu können.

zahlart

Zusammenfassung

International sind bargeldlose Zahlungsmittel seit Jahren auf dem Vormarsch. Bargeld wird zunehmend zurückgedrängt, weil dieses Zahlungsmittel für den Nutzer in Besorgung und Verwaltung vergleichsweise aufwendig und kostenträchtig ist. Bargeldlose, insbesondere mobile Zahlungen sind deutlich einfacher, praktischer und kostengünstiger abzuwickeln. Auch für die Bekämpfung von Geldwäsche-, Steuerhinterziehungs- und Betrugssachverhalten wird die bargeldlose Zahlung insbesondere auch politisch unterstützt und vorangetrieben. Zu Recht werden im Gegenzug allerdings auch die Gefahren des „gläsernen Bürgers“ gesehen. Eine missbräuchliche Verwendung der entstehenden Daten ist eine große Sorge der Verfechter des Bargelds. Dieser Besorgnis muss durch entsprechende Maßnahmen Rechnung getragen werden, so dass auch in Deutschland das bargeldlose Zahlen mehr Unterstützung und Dynamik erfährt. Denn sonst wird Deutschland diesbezüglich international zunehmend abhängt. Wir in Deutschland können nicht wollen, dass wir bei solchen wichtigen technologischen Neuerungen auf internationaler Ebene erneut nur Nachläufer bzw. bestenfalls Mitläufer bleiben.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie sind Deine Erfahrungen mit Zahlarten? Auf welche Weise zahlst Du besonders gern?

Technologieunternehmen plündern im Payment-Bereich in den klassischen Domänen der Banken.

Es wird zunehmend deutlich, dass vor allem im Bereich der Zahlungsdienstleistungen moderne und große Technologieunternehmen ihre Nähe zum Kunden ausnutzen, um diese auch in Bezug auf die Zahlungsdienstleistungen näher an sich zu binden und ein ganz anderes – besseres – Kundenerlebnis ermöglichen, als dies klassische Banken können:

Apple und Co. mit Bankdienstleistungen

Dadurch können die Tech-Unternehmen Banken zunehmend von ihren Kunden ausschließen. Die Übergabe vom Verkäufer oder Dienstleiter zur Bank zum Zwecke der Abwicklung der finanziellen Transaktionen wird immer seltener notwendig. Auch hat das Tech-Unternehmen viel mehr Datenpunkte zur Verfügung, um optimal mit dem Kunden arbeiten zu können.

Banken werden für diese Zwecke daher immer weniger benötigt.

Welche Erfahrungen machst Du mit den neuen Zahlungsmethoden der Tech-Unternehmen im Vergleich zum klassischen Banking?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Swaper – Meine ersten Erfahrungen 

Was ist Swaper?

Swaper ist eine P2P-Plattform, die Investitionen in vorfinanzierte Konsumentendarlehen anbietet, die von Ihrer Muttergesellschaft Wandoo Finance Group in Georgien, Polen, Spanien, Dänemark und Russland ausgestellt werden.

Meine Registrierung

Wie bei den anderen P2P Plattformen habe ich mich zunächst mit einem Investoren-Registrierungsformular angemeldet. Ich wurde dann aufgefordert, Identifikationsdokumente während des Registrierungsschritts der Identitätsprüfung hochzuladen. Als Privatperson musst Du Deinen Reisepass oder Personalausweis (beide Seiten) hochladen und auch eine Rechnung die von einer staatlichen Behörde, einem Versorgungsunternehmen oder einem Finanzinstitut ausgestellt wurde.

Swaper hat dann meine Dokumente überprüft und im Anschluss meine Registrierung abgeschlossen. Das Dokumentenprüfverfahren wird angabegemäß nur einmal, bei der Registrierung, durchgeführt.

Mein Anlegerkonto

Nach erfolgreicher Anmeldung habe ich die Information erhalten, wie ich auf mein Anlegerkonto Geld einzahlen kann. Die Anweisungen wurden an meine E-Mail-Adresse gesendet und außerdem auf meinem Swaper-Profil angezeigt. Ich habe dann den Geldbetrag überwiesen, den ich initial zum Ausprobieren investieren möchte.

Die Mindestinvestition für ein Darlehen beträgt im Übrigen EUR 10 oder die entsprechende Menge von GBP oder PLN. Swaper bietet also die Möglichkeit, Ihre Geldmittel im Swaper-Konto in EUR, GBP oder PLN anzulegen. Ich habe mein Konto in EUR angelegt.

Gemäß den Swaper-Nutzungsbedingungen muss die erste Transaktion von meinem persönlichen Bankkonto erfolgen. Das habe ich getan. Nach erfolgreicher Anmeldung können weitere Zahlungen nach Angaben von Swaper entweder von meinem persönlichen Bankkonto oder über TransferWise (mit Angabe Ihrer Kundennummer in den Zahlungsdetails) erfolgen.

Die Zeitdauer für die Überweisungen hängen naturgemäß von der Bank und der Währung ab. Für EUR-Währung dauert es normalerweise 1 Arbeitstag, während es für andere Währungen bis zu 2 Arbeitstage dauern kann.

Alle Geldmittel, die Anleger auf ihr Swaper-Konto überweisen, werden auf ein separates Swaper-Bankkonto eingezahlt. Swaper zahlt keine Zinsen für das Geld, das im Investitionskonto meines Swaper-Profils aufbewahrt und nicht investiert wird. Das bedeutet, wenn EUR 1.000 auf dieses Konto eingezahlt werden und nicht in Darlehen investiert werden, bleibt dieser Geldbetrag unverändert bestehen. Ebenso muss man im Gegenzug nicht für die Aufbewahrung des Geldes auf dem Swaper-Investitionskonto bezahlen.

Das Geld, das ich nicht nicht in Darlehen investiere, kann ich nach Angaben von Swaper jederzeit auf mein Bankkonto überweisen, indem ich eine Abhebung anfordere. Swaper garantiert, dass die Mittel von meinem Konto innerhalb von 2 Arbeitstagen nach Erhalt meiner Anfrage überwiesen werden, falls alle Identifikationsdokumente bestätigt wurden. Ich habe das noch nicht ausprobiert.

Meine Investments

Nachdem ich meine ersten Geldmittel auf mein Anlegerkonto überwiesen hatte, konnte ich mit dem Investieren beginnen. Dazu habe ich ein Auto-Invest Portfolio erstellst. Du kannst ein Auto-Invest-Portfolio mit vordefinierten Darlehensauswahlkriterien erstellen. Wenn du jedoch die Darlehensauswahlkriterien anpassen möchtest, kannst du ‚Mehr Optionen‘ auswählen.

Wenn mein Auto-Invest entsprechende Darlehen ausgewählt und in diese investiert hat, läuft die Verzinsung und Darlehenstilgung. Diese Transaktionen seitens des Darlehensnehmers sehe ich in meinem Anlegerprofil für jedes einzelne Darlehen.

Das Geld wird automatisch auf mein Swaper-Konto überwiesen und ich kann weitere Aktionen wählen, ob ich es reinvestieren oder auf mein persönliches Bankkonto überweisen möchte. Jedes Darlehen hat seinen Zahlungsplan und dementsprechend erhalte ich als Anleger Rückzahlungen des Kapitalbetrags und Zinsen auf mein Swaper-Konto, je nach regelmäßigen Zahlungen des Darlehensnehmers.

Die Investmentfunktion kann einerseits mit nur einem Klick erfolgen. Dann wird das Auto-Invest-Portfolio mit vordefinierten Darlehensauswahlkriterien erstellt, um mir das maximale Zinsergebnis auf Basis der gewählten Investitionsmenge und -periode zu bringen.

Andererseits kann ich auch eigene Investitionskriterien für das Auto-Invest einstellen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, rein manuell zu investieren und bestimmte Darlehen einzeln auszuwählen. Dadurch kannst Du die gesamte Kontrolle über das Investieren übernehmen. Das wäre mir persönlich aber jetzt zu aufwendig.

Mein Auto-Invest sieht wie folgt aus:

Swaper - Auto Invest

In der Portfolioübersicht gibt Swaper den jeweiligen aktuellen Status des Darlehens an:

  • Aktueller Status: Entweder erfolgte die monatliche Rückzahlung des Darlehensnehmers pünktlich oder das erste Fälligkeitsdatum wurde noch nicht erreicht.
  • Verlängerter Status: Der Darlehensnehmer kann die Darlehensrückzahlung verlängern, indem er Zinsen auf der Basis des Rückzahlungsplans zahlt.
  • Verzugsstatus: Der Darlehensnehmer ist mit seiner monatlichen Darlehensrückzahlung im Verzug. Swaper wird Ihnen den investierten Kapitalbetrag und die aufgelaufenen Zinsen zurückerstatten, wenn das Darlehen über 30 Tage (für kurzfristige Darlehen) bzw. 60 Tage (für langfristige Darlehen) im Verzug ist.

Mein Portfolio sieht derzeit wie folgt aus (Ausschnitt):

Swaper - Mein Portfolio

Der aufgeführte Zinssatz von in der Regel 12 % stellt den Bruttojahreszinssatz für Investoren dar. Die Zinszahlung erfolgt monatlich gemäß dem Darlehensplan. Die Renditeerwartung (Profitabilität) stellt angabegemäß eine annualisierte erwartete Rendite dar, die eine Reinvestition voraussetzt.

Interessant ist, dass Swaper einen so genannten Loyalitätsbonus auslobt.  Damit belohnt Swaper seine Investoren – Privatpersonen, die Swaper Mittel von 5.000 EUR (oder gleichwertiger Betrag in GBP oder PLN) für Investitionen anvertraut haben. Diese Investoren erhalten zusätzliche +2% an Jahreszinssatz für neue Investitionen.

Der Loyalitätsbonus +2% an den Jahreszinssatz wird angerechnet, sobald der Kontostand mindestens 5.000 EUR (oder gleichwertiger Betrag in GBP oder PLN) für drei aufeinanderfolgende Monate beträgt. Wenn der Kontostand unter 5.000 EUR (wegen Abhebungen) für drei aufeinanderfolgende Monate sinkt, geht der Bonus verloren. Die Kontostandprüfung erfolgt am Ende des Monats. Der Loyalitätsbonus (gewährt oder widerrufen) wird zum Beginn jedes Monats ausgerechnet.

Der erworbene Gewinn durch Investitionen bei Swaper ist von jedem einzelnen Investor selbst nach den im jeweiligen Heimatland geltenden Einkommensteuergesetzen zu besteuern. Swaper bietet hierzu keine Unterstützung.

Swaper verlangt derzeit keine Gebühren von Investoren. Alle Transaktionen auf der Plattform unterliegen einem 100% Rabatt, der sich in der Zukunft aber nach Angaben von Swaper auch ändern kann.

Investitionen können – wie bereits oben erwähnt – in EUR, GBP oder PLN erfolgen. Ich kann wohl auch in jeder Währung auf mein Swaper-Konto einzahlen, da alle Währungen von Swaper akzeptiert werden. Zahlungen, die in anderen Währungen als die von Ihrem Swaper-Konto bestimmte Basis-Währung eingehen, werden dort in die entsprechende Währung umgerechnet.

Meine Sicherheiten

Swaper bietet eine Rückkauf-Garantie für alle Darlehen, die auf der Plattform aufgeführt sind. Eine Rückkauf-Garantie bedeutet, dass Swaper den Investoren sowohl den investierten Kapitalbetrag als auch die Zinsen sowie die aufgelaufenen Zinsen zahlt, für den Fall, dass der Darlehensnehmer mit der Rückzahlung über 30 Tage für kurzfristige Darlehen bzw. 60 Tage für langfristige Darlehen im Rückstand ist.

Mein Ausblick

Ich habe vor, Dich künftig auf monatlicher Basis über den Stand meiner Erfahrungen mit Swaper und meinen Investments auf Swaper zu informieren.

Grundsätzlich sieht die Plattform nach meinen ersten Erfahrungen innerhalb einer Woche ganz gut aus. Die Registrierung lief problemlos, das Anlegerkonto war schnell angelegt. Durch Überweisung habe ich das Investorenkonto befüllt. Das Geld kam auch erfolgreich an.

Nach der Überweisung meiner Mittel hat Swaper einigermaßen zügig mit dem Investieren angefangen. Ich habe eine einfache und konservative Auto-Invest-Funktion gewählt mit breiter Diversifikation auf viele Kreditnehmer. Allerdings füllt sich mein Portfolio an Investments nicht sehr schnell. Ich habe versucht, möglichst breite Kriterien anzulegen. Trotzdem kommen nicht wirklich viele Kredite rein. Natürlich habe ich eine sehr breite Risikodiversifikation hinterlegt mit einer initialen maximalen Darlehensgröße von 10 EUR. Aber selbst eine Erhöhung dieses Limits auf 20 EUR hat das Portfolio nicht schneller steigen lassen. Ich habe also auch nach über einer Woche noch nicht investiertes Geld auf dem Konto rumliegen.

Ich bin gespannt, wie das Portfolio sich weiter verhält und ob sich mein Portfolio noch einigermaßen füllt.

Meine Einschätzung

Was finde ich an Swaper nach gut einer Woche Nutzung also auffällig positiv (+ / ++) bzw. auffällig negativ (- / –):

++ BuyBack-Garantie der Kreditplattform.

+ Übersichtlichkeit und aufgeräumte Oberfläche.

+ Zinssatz von 12% ist OK. Ein interessantes Bonbon ist der Loyalitätsbonus von 2 %, den ich bekäme, wenn ich ein ausreichend großes Portfolio hätte.

–  Auto-Invest ist mir nicht ganz klar. Ich frage mich, warum ich mit meinen Kriterien mein Portfolio nicht schneller mit Krediten befüllt bekomme. Die Kredit-Pipeline stockt.

– Swaper unterstützt die persönliche Steuererklärung nicht durch ein Tool. Ich würde vermuten, dass es trotzdem kein wesentliches Problem sein sollte, die über das Jahr eingenommenen Zinsen zu extrahieren.

Call to Action

Deine Fragen und Anmerkungen?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.

Wenn Du Fragen zu meiner Vorgehensweise und meinen Investments hast, melde Dich gerne bei mir. Auch wenn Du Dich mit dem Gedanken trägst auf dieser oder einer anderen Kreditplattform zu investieren, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

 

Risikohinweis:

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Alle Blogbeiträge, Texte sowie die Hinweise und alle in diesem Blog enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus öffentlich zugänglichen Quellen übernommen. Alle zur Verfügung gestellten Informationen (alle Gedanken, Prognosen, Kommentare, Hinweise, Ratschläge etc.) dienen allein der Bildung und der privaten Unterhaltung.

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Alipay will in den europäischen Mobile-Payment-Markt.

Alipay drängt auf den europäischen Mobile-Payment-Markt*

Alipay, die Plattform für das mobile Bezahlen des Online-Giganten Alibaba aus China, intensiviert seine Bestrebungen, im europäischen Markt Fuß zu fassen. So sollen nicht nur Chinesen bei ihrem Europatrip, sondern auch immer mehr Europäer selbst das Bezahlverfahren künftig nutzen.

Über 400 Millionen Chinesen benutzen bereits Alipay, das bereits von 2.000 Händlern in Deutschland akzeptiert wird. Der Mutterkonzern Alibaba hat auf dem Heimatmarkt weitreichende Erfahrungen im E-Commerce gesammelt und besitzt zugleich die nötige Infrastruktur, um anderen Anbietern wie Samsung oder Apple Paroli zu bieten.

In China spielen Bargeld und EC-Karten gerade bei der jungen Generation kaum eine Rolle und anders als in Deutschland ist das mobile Bezahlen am POS äußerst beliebt.

Es wird spannend zu sehen, wie Alipay hier wichtige Impulse für den europäischen Markt setzen wird.

Die Einschätzung des Finanzstrategen.

Ich hoffe, dass Alibaba dabei unterstützen wird, die Akzeptanz mobiler Bezahlverfahren bei Händlern und Kunden weiter voranzutreiben.

Moderne Bezahlverfahren werden gerade in Deutschland noch stark abgelehnt. Ganz anders als in China sind hierzulande Bargeld und EC-Karten noch das ganz überwiegende Zahlungsmittel.

Höheren Komfort, Einfachheit, Verlässlichkeit, aber auch Sicherheit können die innovative Bezahlverfahren bringen.

Wie stehst Du zu innovativen Bezahlverfahren?

Welche Fragen stellen sich Dir, was wäre Dir wichtig, um auf neue Bezahlverfahren umzusteigen?

Ich freue mich auf den Austausch mit mir. Schreibe einfach einen Kommentar zu diesem Blogeintrag oder schicken mir eine Email an:

derfinanzstratege@gmail.com

*Referenz: http://www.it-daily.net.

Was ist Trustly?

Auf den Zahlungsdienstleister Trustly bin ich gestoßen, als ich ein Konto bei der internationalen P2P Kreditplattform Bondora eröffnet habe.

Dort wurde als Zahlungsmethode unter anderem Trustly angeboten.

Da mir dieser Anbieter bislang unbekannt war und die Zahlart sehr interessant erschien, habe ich diese Art der Einzahlung gleich mal ausprobiert …

… und es hat völlig problemlos funktioniert!

Also, nochmal von vorne:

Sofortbezahlung vom Bankkonto

Trustly ist eine Zahlungsmethode, die es Dir erlaubt, über Deine Online-Bank zu bezahlen, ohne den Online-Shop zu verlassen.

Einkaufen und bezahlen von Deinem Bankkonto aus

Es ging sehr einfach, sicher und schnell:

Während ich noch auf der Plattform Bondora war (ich hatte gerade mein Konto eröffnet, die notwendigen Identifikationsprüfungen absolviert und hatte nun die Möglichkeit, mein Investorenkonto erstmalig zu befüllen), konnte ich die Online-Bank meiner Wahl, hier ganz konkret die comdirect Bank AG, Quickborn, auswählen.

Danach konnte ich mich sogleich und direkt mit meinen normalen Zugangsdaten für das Online Banking anmelden. Ich war ganz überrascht, dass sich das Login-Fenster direkt auf der Bondora-Plattform geöffnet hat, ohne dass ein anderes Fenster aufgegangen ist. Sicherheitshalber hatte ich das Fenster nochmal geschlossen und den Vorgang nochmal erneut durchgeführt – nachdem ich geprüft hatte, dass sich hier keine „feindliche Seite“ eingeschlichen hatte oder es sich um eine Fake-Seite handelte.

Tatsächlich bin ich aber wirklich über eine sichere, verschlüsselte Verbindung zu meiner Bank verbunden worden. Sobald ich mit meinen persönlichen comdirect-Login-Daten angemeldet war, konnte ich mein Konto auswählen, mit dem ich bezahlen wollte. Zur Bestätigung der Überweisung musst ich dann nur noch die übliche Autorisierung vornehmen. Das heißt, ich wurde nach einer bestimmten, gültigen TAN gefragt. Diese habe ich eingegeben – und das Geld war überwiesen! 

Das Bezahlen mit Trustly war auf Basis dieser Erfahrung wirklich sehr einfach, sicher und auch kostenlos. Rundum eine positive, neue Erfahrung!

Zum Unternehmen

Trustly wurde nach Unternehmensangaben im Jahr 2008 gegründet und ist angabegemäß zu einer bevorzugten Zahlungsart der Verbraucher in 29 europäischen Ländern herangewachsen.

Mein Fazit

Ich werde Trustly wieder nutzen, wenn sich für mich erneut die Gelegenheit dafür gibt.

Auf Basis der von mir gemachten Erfahrung als Privatnutzer kann ich die Verwendung von Trustly als Zahlungsmethode uneingeschränkt empfehlen.

Onlinehändler kann ich nur dazu ermuntern, diese Zahlungsmethode optional anzubieten.

Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, welche leistungsfähigen und komfortablen Zahlungsmethoden es heute gibt, die wir – gerade in Deutschland – noch viel zu wenig nutzen.

Welche Erfahrungen hast Du mit innovativen Zahlungsmethoden gemacht?

War Dir Trustly vor diesem Artikel schon ein Begriff?

Was würdest Du gerne mal ausprobieren?

Zu welchen Zahlarten würdest Du gerne mehr erfahren?

Welche Zahlart wäre für Dich besonders attraktiv und relevant?

Wenn Du Fragen oder Kommentare zu dieser oder anderen Payment Solutions hast, melde Dich einfach direkt bei mir.

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

Du erreichst mich unter meiner persönlichen Email-Adresse: derfinanzstratege@gmail.com.